Archive for the ‘bizarr’ Category

Konfrontation in Freiburg – Pfarrer lässt “Gott” abführen

Monday, February 22nd, 2010

Freiburg (RPO). Gleich zwei Freiburger Pfarrer haben am Sonntag eine sonderbare Begegnung mit einem offensichtlich psychisch verwirrten Mann gehabt, der steif und fest behauptete, Gott zu sein. Am Ende musste die Polizei intervenieren.

Der erste Vorfall ereignete sich um fünf Uhr morgens. Der Mann eröffnete zunächst einem Geistlichen seine vermeintliche Identität (Gott) und beschädigte laut Polizeibericht anschließend das Auto des Pfarrers.

Später bestand der Mann in der Messe eines anderen Geistlichen darauf, zu predigen und Trompete zu spielen. Weil er sich nicht von seinem Vorhaben abzubringen war, ließ der Geistliche schließlich die Polizei kommen.

Die herbeigerufenen Polizisten nahmen den 49-Jährigen mit auf die Wache. Der selbsternannte Gott wurde einem Arzt vorgeführt. Er befindet sich nun in einem psychiatrischen Krankenhaus.
© RP Online

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Pfarrer-laesst-Gott-abfuehren_aid_823043.html

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Den sonntäglichen Gottesdienst in einer Kirche an der Zasiusstrasse in Freiburg störte ein 49-jähriger Freiburger am Vormittag erheblich. Der Mann, offenbar psychisch belastet, hatte in der Messe verlangt, jetzt Trompete spielen und predigen zu dürfen. Als ihm dies verwehrt wurde und er sich nicht beruhigen liess, wurde die Polizei gerufen. Diese nahm den Mann mit zur Wache. Wie sich schnell herausstellte, dürfte er bereits am frühen Morgen das Auto eines Pfarrers beschädigt haben: Gegen 05.00 Uhr war er am Münster aufgetaucht und hatte dem Pfarrer “kundgetan” er sei Gott. Gleichzeitig drohte er, den Wagen des Kirchenmannes zu demolieren. Als dieser nach seinem Auto schaute, musste er feststellen, dass der Wagen tatsächlich erhebliche Dellen aufwies.

Der 49-Jährige wurde einem Arzt vorgeführt und anschliessend in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

(Meldung der Polizei 21.02.2010, 12.59 Uhr)

http://www.regiotrends.de/de/passiert-notiert/index.news.104800.html

Wie Kafkas “Prozess” beim Lernprozess hilft

Thursday, October 8th, 2009

Absurde Literatur macht nicht nur Germanisten klüger

Absurde Literatur oder andere Erfahrungen mit logisch kaum nachvollziehbarem Sinn schärfen die Bereitschaft, etwas zu lernen. Das haben amerikanische Psychologen herausgefunden, als sie Studenten eine Kurzgeschichte von Franz Kafka lesen ließen und dann versuchten, ihnen eine erfundene Grammatik beizubringen. Die Kafka-Leser lernten besser und mehr als die Kontrollgruppe, die eine gewöhnliche Geschichte gelesen hatte. Dieser Effekt tritt offenbar nach jeder Art von surrealem oder nicht sinnvollem Erlebnis ein, wiesen die Forscher in weiteren Experimenten nach.

Das Geheimnis des Prager Schriftstellers Franz Kafkal liege in seiner “fundamentalen Zweideutigkeit”, meinte bereits Albert Camus. Den nicht umsonst als kafkaesk bezeichneten Wechsel zwischen dem Absurden und dem Logischen machten sich die Forscher zunutze: Versuchseilnehmer lasen die Kurzgeschichte “Ein Landarzt”, deren roter Faden gegen Ende immer mehr verschwindet, bis die Erzählung abrupt endet. Danach bekamen die Probanden 45 Buchstabenreihen vorgelegt, die in einer zwar erfundenen, aber doch logischen Grammatik gehalten waren. Anschließend teilten die Wissenschaftler ihnen mit, hinter den scheinbar unlogischen Buchstabenreihen hätte ein System gestanden. Sie testeten die Aufnahmefähigkeit der Probanden, indem diese weitere Buchstabenreihen danach beurteilen sollten, ob sie ihrer Meinung nach in der unbekannten Grammatik verfasst waren oder nicht.

Diejenigen Probanden, die das Original der Landarztgeschichte gelesen hatten, erkannten mehr von den in der erfundenen Grammatik verfassten Buchstabenreihen als andere, die eine umformulierte Geschichte mit eingängigem Inhalt und Ende gelesen hatten. Außerdem gaben die Kafkaleser generell öfter an, die Buchstaben hätten ein System – sie suchten also verstärkt nach einem Sinn hinter den Lettern. Dasselbe Verhalten zeigten Probanden, die sich zwar nicht mit Kafka auseinandersetzen mussten, aber ein anderes absurdes Erlebnis hinter sich hatten: Sie sollten im Vorfeld der Buchstabentests zwei Ereignisse aus ihrem Leben schildern, in welchen sie sich völlig gegensätzlich verhalten hatten. Dann mussten sie formulieren, wie dies auf eine Existenz mehrerer Teile ihrer Persönlichkeit schließen ließ.

Die Erfahrung von etwas, das eigentlich keinen logischen Sinn ergibt, wie surreale Kunst oder das Infragestellen der eigenen Persönlichkeit, bringe einen Menschen dazu, nach einer anderen Art von Struktur in seiner Umwelt zu suchen, erklärt Proulx. Dies sei quasi eine Kompensation für das verwirrende Erlebnis oder diene dazu, das verrutschte Weltbild wieder ins Lot zu bringen. Wichtig sei aber, dass dieser Mechanismus unbewusst ablaufe. “Vor dem Vokabelnbüffeln noch schnell eine Kurzgeschichte von Kafka lesen, hilft vermutlich nicht viel”, so Proulx weiter. Dennoch wollen die Forscher nun die Auswirkung des Absurden auch auf bewusste Lernvorgänge untersuchen.

Travis Proulx (Universität von Kalifornien, Santa Barbara) und Steven Heine (Universität von British Columbia, Vancouver): Psycological Science (Vol. 20, S.1125).

ddp/wissenschaft.de – Martina Bisculm

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307158.html

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Verweis auf: http://clauschristian.baywords.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=443

Familie fordert Entschädigung für betrunkenen Pastor

Sunday, October 4th, 2009

Stockholm — Ein betrunkener Pastor bei einer Beerdigung hat der evangelischen Kirche in Schweden eine Entschädigungsforderung von 300.000 Kronen (29.300 Euro) eingebrockt. Der Geistliche habe auffällig nach Alkohol gerochen und eine völlig unverständliche Trauerrede gehalten, beklagte sich die Familie in einem Brief, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Die Hinterbliebenen zeigten sich zudem erbost über das “unangemessene Verhalten” des Geistlichen. So habe er der Tochter des Verstorbenen die Hand geküsst und seine 20-jährige Enkelin “zu liebevoll” in die Arme geschlossen.

Bei der Erinnerung an den Verstorbenen müssten die Angehörigen nun immer als erstes an den betrunkenen Pastor denken, klagte die Familie, die neben der Entschädigungszahlung die Erstattung der Beerdigungskosten verlangt. Die Kirche kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.

© 2009 AFP

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hfKKamz20d7DXbocYi6TDHIYpwYQ

Bis zum Letzten

Friday, September 18th, 2009

Eine erneute Panne bei einem Hinrichtungsversuch in Ohio hat zu einer Debatte über Exekutionen geführt. Welche Rolle spielt die Todesstrafe noch in den Vereinigten Staaten?
Von Christoph von Marschall und Juliane Schäuble

Im Bundesstaat Ohio wurde die Exekution des 53-jährigen Romell Broom nach zwei Stunden abgebrochen, nachdem die Vollstrecker keine geeignete Vene für die Kanüle finden konnten, durch die der tödliche Giftcocktail fließen soll. Der Verurteilte ist übergewichtig. Gouverneur Ted Strickland, ein Demokrat, hat die Hinrichtung für eine Woche aufgeschoben.

Möglicherweise bewahrt der Vorfall Broom vor dem Tod. Dann würde er lebenslänglich im Gefängnis bleiben. Nach Angaben des Death Penalty Information Center, einer Organisation der Todesstrafengegner, gab es bisher nur einen Fall in den USA, in dem ein Verurteilter nach einer missglückten Exekution doch noch hingerichtet wurde. Das geschah 1946 mit Willie Francis in Louisiana. Der elektrische Stuhl hatte beim ersten Termin nicht funktioniert. Er saß ein Jahr im Todestrakt und wartete auf das Urteil des Supreme Court, ob ein zweiter Hinrichtungsversuch verfassungswidrig sei, weil er eine „grausame“ Bestrafung darstelle. Die ist laut Verfassung verboten. Allerdings gibt Sunit Bhattacharyya von Amnesty International zu bedenken, dass schon häufiger Menschen hingerichtet worden seien, bei denen zunächst keine geeignete Vene gefunden worden war. „Die Geschichte zeigt doch, dass diese Art der Strafe keineswegs human ist.“ Broom war zum Tode verurteilt worden, weil er im September 1984 ein 14-jähriges Mädchen auf dem abendlichen Heimweg von einem Footballspiel in Cleveland vergewaltigt und ermordet hatte.

Wie ist die rechtliche Lage?

Die Strafjustiz fällt in den USA zum Großteil in die Kompetenz der Einzelstaaten. 32 der 50 Bundesstaaten praktizieren die Todesstrafe. Bundesgerichte werden nur zuständig bei Verbrechen gegen den Staat – zum Beispiel die Anschläge von 9/11 – oder wenn die Verfassungsmäßigkeit der Handhabung in den Einzelstaaten infrage steht. Dabei geht es fast immer um die Verfassungsvorgabe, eine Strafe dürfe nicht „grausam“ oder „inhuman“ sein. Mit dieser Begründung ist etwa die Hinrichtung geistig Behinderter inzwischen verboten. Die Todesstrafe an sich gilt in den USA nicht als grausam.

Die Abwägung, was als inhuman gilt, hat sich über die Jahre gewandelt. Die Exekution mit dem elektrischen Stuhl hat das Oberste Gericht zwar nicht verboten. Sie wird aber fast nirgends mehr praktiziert (Ausnahme bis 2008: Tennessee). Übliche Hinrichtungsmethode ist heute die Giftspritze: ein Cocktail aus drei Substanzen, die erst das Schmerzgefühl ausschalten, dann bewusstlos machen und schließlich das Herz lähmen sollen.

Nach wiederholten Pannen klagten Todesstrafengegner 2007, auch die Giftspritze sei grausam und damit verfassungswidrig. Ende September 2007 wurden alle Hinrichtungen in den USA vorläufig gestoppt. Mitte April 2008 entschied der Supreme Court mit der überraschend klaren Mehrheit von sieben zu zwei Stimmen, die Giftspritze sei verfassungsgemäß. Zwischen Mai und Jahresende 2008 wurden 42 Menschen hingerichtet. Darunter war auch Richard Cooey in Ohio, ein übergewichtiger Mann, der argumentiert hatte, die Todesstrafe sei bei fettleibigen Menschen verfassungswidrig, weil es so schwierig sei, eine geeignete Vene zu finden. Er fand damit kein Gehör. In seinem Fall verlief die Exekution planmäßig.

Welche ähnlichen Pannen gab es bereits?

Die bekanntesten Fälle der jüngsten Jahre betrafen Tookie Williams in Kalifornien im Dezember 2005 und Christopher Newton in Ohio im Mai 2007. 20 Minuten soll es im Regelfall dauern, bis die drei Substanzen nacheinander wirken und ein, wie es heißt, schmerzloser Tod eintritt. Williams’ Todeskampf dauerte eineinhalb Stunden, der von Newton zwei.

Hat sich mit der Regierung Obama in puncto Todesstrafe etwas geändert?

Weder die Zahl der zum Tode Verurteilten noch die der Hinrichtungen hängt von dem amtierenden Präsidenten ab. Barack Obama ist im Übrigen kein Gegner der Todesstrafe. Der promovierte Jurist sagt, er glaube zwar nicht an ihre abschreckende Wirkung, aber er halte sie bei besonders grausamen Verbrechen für moralisch gerechtfertigt. „Allerdings hat er in seiner Zeit als Anwalt in Chicago Gesetze unterstützt, die gar nicht so schlecht waren“, sagt Amnesty-Experte Bhattacharyya.

Insgesamt ist die Todesstrafe in den USA seit Jahren auf dem Rückzug. Zwar befürwortet sie noch eine klare Mehrheit der Bevölkerung, aber laut Amnesty sinkt die Zustimmung. Waren bei Umfragen des Meinungsforschungsinstitutes Gallup Mitte der 90er Jahre noch 80 Prozent der Befragten für die Todesstrafe, sind es mittlerweile nur noch zwei Drittel. Nach der Wiedereinführung 1976 war die Zahl der Exekutionen langsam angestiegen, hatte in den Amtsjahren des demokratischen Präsidenten Bill Clinton ihren Höhepunkt erreicht (98 Hinrichtungen 1999) und sank unter George W. Bush kontinuierlich. 2006 wurden 53 Menschen hingerichtet, 2007 42, 2008 (nach Ende des siebenmonatigen Moratoriums) 37. 2009 wird die Zahl wieder steigen. Seit Jahresbeginn gab es 37 Hinrichtungen. Doch in der Regel bedeutet das Todesurteil in den USA heute lebenslänglich. Rund 3300 Menschen sitzen derzeit auf „Death Row“, in den US-Todestrakten. Nur ein bis zwei Prozent von ihnen droht pro Jahr die tatsächliche Exekution.

Ist das Ausland mit Obamas Amerika weniger streng?

Die öffentliche Beschäftigung des Auslandes mit der Todesstrafe in den USA steigt und fällt mit Hinrichtungspannen und der Aufdeckung von Justizirrtümern, aber auch der Beliebtheit des Präsidenten. In einem durchschnittlichen Regierungsjahr George W. Bushs haben deutsche Medien weit häufiger über die Todesstrafe berichtet als in dem knappen Jahr seit Obamas Wahl. Das Thema dient auch der politischen und moralischen Abgrenzung Europas von den USA. Amerikaner werfen Europäern gerne vor, dass die sich über rund 40 Hinrichtungen in den USA empören, aber über Tausende von Exekutionen jährlich in China kaum Worte verlieren.

Todesstrafengegner setzen neuerdings auf DNA-Material, um Justizirrtümer nachzuweisen und so die Befürwortung der Strafe ins Wanken zu bringen. Doch die Hürden für die Wiederaufnahme solcher Verfahren sind sehr hoch. In Texas kämpfen die Gegner um die Ehrenrettung eines Hingerichteten, indem sie das Gutachten des Brandsachverständigen zu widerlegen versuchen. Cameron Todd Willingham, ein vorbestrafter arbeitsloser Automechaniker, war 2004 hingerichtet worden, er sollte 1991 seine Familie durch Brandstiftung umgebracht haben. Das Gericht glaubte seinen Unschuldsbeteuerungen nicht. Gegengutachter können offenbar heute nachweisen, dass der Erstgutachter voreingenommen war und Sachfehler beging, die gesicherten Spuren sehr wohl zu Willinghams Schilderung passen und er zu Unrecht hingerichtet wurde.

Wie verbreitet ist die Todesstrafe weltweit?

Rund 60 Staaten wenden die Todesstrafe noch an. „Aber viele Länder haben sie in den vergangenen Jahren abgeschafft“, sagt Bhattacharyya. „Das ist ein eindeutiger Trend.“ Die meisten Urteile werden in China, Pakistan und Saudi-Arabien, im Iran und in den USA vollstreckt. Diese fünf Staaten waren 2008 für mehr als 90 Prozent der bekannt gewordenen 2390 Hinrichtungen verantwortlich. Die Dunkelziffer könnte aber noch deutlich höher liegen: So gehen Experten für das Jahr 2007 allein in China von 6000 Exekutionen aus. Mehr als 20 000 Menschen warten derzeit weltweit auf ihre Hinrichtung.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 17.09.2009)
URL: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Todesstrafe-Hinrichtung;art693,2901605

Absurde Literatur macht klug

Friday, September 18th, 2009

US-amerikanische Psychologen haben herausgefunden, dass Erfahrungen, die keinen oder kaum einen logischen Sinn ergeben – wie surreale Kunst oder absurde Literatur – dazu führen, dass Menschen Neues lernen wollen. Im Fachmagazin “Psychological Science” berichten die Wissenschaftler von ihrer Studie mit Kurzgeschichten. Sie hatten eine Gruppe von Studenten Landarztgeschichten lesen lassen, eine andere Texte von Franz Kafka. Anschließend wurde bei den Studienteilnehmern die Lernfähigkeit und die Aufnahmebereitschaft für unbekannte Informationen getestet. Dabei schnitten die Kafkaleser deutlich besser ab. Die Forscher vermuten, dass Menschen nach surrealen Erlebnissen das verrutschte Weltbild wieder ins Lot bringen wollen. Sie seien deshalb besonders lernbereit, denn sie suchten nach einer anderen, bis dato noch nicht wahrgenommenen Struktur in der Umwelt. [tj]

Quelle: Deutschlandfunk Forschung Aktuell

http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/1035730/

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Verweis auf: http://clauschristian.baywords.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=539

Cellist komponiert Musik, die Affen gefallen soll

Wednesday, September 2nd, 2009

Von Kristin Raabe
Immer wieder gelingt es, mittels Musik Emotionen in Menschen zu wecken – sei es Freude, Melancholie oder auch Aggression. Wie aber muss Musik klingen, die Tieren gefällt? Amerikanische Wissenschaftler haben das an Liszt-Affen erforscht.

So hört sich ein wütender Liszt-Affe an. Vielleicht reagierte er so aufgebracht, weil ihn die Forscher von der Universität von Wisconsin Madison mal wieder mit dem nervigen Mozart beschallten, oder mit diesem Adagio für Streicher von Barber. Was Menschen unter angenehmer Musik verstehen, kann einen Liszt-Affen jedenfalls nicht begeistern. Den Namen des bekannten Komponisten Franz Liszt tragen diese südamerikanischen Krallenaffen nur, weil sie eine ähnliche Kopfbehaarung haben wie er. Ihre Musikalität unterscheidet sich sehr von der des Menschen. Der Primatenforscher Charles Snwodon hat die Rufe der Liszt-Affen genau analysiert und dabei deutliche Unterschiede zum Menschen gefunden.

“Einer der Unterscheide besteht darin, dass Affen eher ansteigende Frequenzen benutzen, wenn sie beruhigend wirken wollen. Mit einem menschlichen Baby würde ich etwa so reden. ‘Ah, du du, du’. Wenn ich dagegen einen Affen beruhigen will hört sich das so an: ‘frei stehen lassen’. Die Tonhöhe steigt also eher an. Außerdem unterscheidet sich die Geschwindigkeit bei Affen und Menschen. Wenn ich ein Kind antreiben will, werde ich schneller und sage beispielsweise: ‘Komm, komm, komm, na mach schon’. Affen steigern ihre Geschwindigkeit noch viel mehr, um denselben Effekt zu erzielen.”

Wer also die Gefühle von Affen mit Musik beeinflussen will, muss eine Musik komponieren, die dem emotionalen Gehalt ihrer Rufe entspricht. Dieser Herausforderung hat sich der professionelle Cellist David Teie gestellt. Mit seinem musikalischen Gehör fiel es ihm leicht, die Besonderheiten in den Rufen der Affen herauszuhören. Er erkannte beispielsweise sofort, dass dieser Liszt-Affe gerade sehr ruhig ist:

Die Musik, die David Teie komponierte unterschied sich dann ganz gravierend von der, die Menschenohren eigentlich gewohnt waren.

“Die menschliche Musik, die wir den Affen vorspielten, hatte eine Frequenz von bis zu 600 Hz. Die Affenmusik fing erst bei 1.9 Kilohertz an und reichte bis 3,7 Kilohertz. Sie haben also eine viel höhere Bandbreite an Frequenzen. Außerdem ist ihre Musik genau wie ihre Rufe viel schneller. Selbst beruhigende Rufe haben 50 bis 80 Noten pro Minute. Beim Menschen sind es nur etwa 30 bis 40. Menschliche Rockmusik hat 200 – 300 Schläge pro Minute. Die Affenmusik dagegen hatte mindestens 500 Schläge pro Minute.”

Wenn die Musik bei Affen Anspannung erzeugen sollte, orientierte sie sich an Angst oder Bedrohung signalisierenden Rufen. Die entsprechende Musik klang so. Ruhige Liszt-Affen hören sich so an. Und so die klingt die Musik dazu. Dass ihr Komponist David Teie seine Sache sehr gut gemacht hat, zeigte sich daran, dass die Liszt-Affen tatsächlich genau die Gefühlsregung zeigten, die die jeweilige Musik bei ihnen erzeugen wollte.

“Selbst beruhigende Affenmusik wirkt auf mich einfach nur irritierend. Eine Komposition muss sich der jeweiligen Tierart anpassen. Man kann Affen nicht einfach Mozart vorspielen und einen Mozart-Effekt bei ihnen erwarten.”

Bislang hatten andere Affenforscher den musikalischen Elementen in den Rufen der Liszt-Affen wenig Bedeutung geschenkt. Wie wichtig sie für die Gefühlslage der Tiere ist, konnten diese Experimente zeigen. Und noch ein wichtiger Beweis ist Charles Snowdon und David Teie mit ihrer Studie in jedem Fall gelungen: Auch Affen sind musikalisch. Nur eben anders musikalisch.

© 2009 Deutschlandradio

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1027538/

audio:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/02/dlf_20090902_1640_6cee687c.mp3

Tagungsbericht…

Monday, June 1st, 2009

…über Dinge, die ja nun ganz dringend erforscht werden sollten, müssen, können:

 

From:    Stefanie Hoss <stefanie.hoss@tele2.nl>
Date:    02.06.2009
Subject: Tagber: Roman Latrines and Cesspit Toilets in the
         North-Western Provinces of the Roman Empire
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Radboud Universiteit Nijmegen; Gemeente Nijmegen
01.05.2009-02.05.2009, Nijmegen

Bericht von:
Stefanie Hoss, Nijmegen
E-Mail: <stefanie.hoss@tele2.nl>

Am 1. und 2. Mai fand an der Radboud Universiteit Nijmegen in
Zusammenarbeit mit der Gemeente Nijmegen und gefördert von der
Gerda-Henkel-Stiftung ein von Elly Heirbaut und Stefanie Hoss
organisiertes zweitägiges Kolloquium zu den römischen Latrinen und
Senkgrubentoiletten in den Nordwestprovinzen des römischen Reichs statt.

Die öffentlichen und privaten Toiletten der römischen Städte des
Mittelmeerraumes sind bereits seit einigen Jahren Gegenstand eingehender
Untersuchungen und wir wissen relativ viel über die Konstruktionsweise
und Funktion der Toiletten sowie die sozialen Aspekte, religiösen
Konnotationen und die praktischen Seiten der Toilettennutzung.[1]

Der Forschungsstand in den Nordwestprovinzen ist dagegen deutlich
schlechter. Hier sind meist nur die den Thermen angeschlossenen großen
Mehrsitztoiletten mit Kanalspülung bekannt und auch diese sind oft nicht
publiziert. Andere Formen wie die privaten Senkgruben-Toiletten sind
selbst vielen Archäologen unbekannt. Dies hängt auch mit den schlechten
Erhaltungschancen der Senkgrubentoiletten zusammen, deren unterirdischer
Teil – besonders wenn die Senkgruben vor der Aufgabe geleert wurden -
häufig mit Abfallgruben verwechselt wird.

Dieses Kolloquium war das erste, das sich auf die römischen Toiletten
der Nordwestprovinzen konzentrierte. Die Veranstaltung bestand aus zwei
verschieden strukturierten Tagen. Der erste Tag richtete sich mit einer
Reihe von kurzen Vorträgen und zwei Postern gleichermaßen an
Archäologen, Archeobotaniker und -zoologen wie Laien, während der zweite
Tag mit zwei Workshops zu Senkgruben-Toiletten und Mehrsitztoiletten mit
Kanalspülung sich hauptsächlich an die Ausgräber von Latrinen richtete.

In den Vorträgen wurden sowohl die privaten wie die öffentlichen und
halböffentlichen militärischen Toiletten in eigenen Sessions besprochen
und eine weitere Session beschäftigte sich mit den
naturwissenschaftlichen Auswertungsmöglichkeiten von Fäkalien sowie mit
Nachttöpfen.

Eingeleitet wurde die Tagung durch einen Grundsatzvortrag von GEMMA
JANSEN (Maastricht), in dem sie Kanäle und Senkgruben in römischer Zeit
einander gegenüberstellte. Sie konnte nachweisen, dass die modernen
Präferenzen für “hygienische” Kanäle keineswegs die antike Realität
wiederspiegeln. Im Gegensatz zu heute waren Kanäle in römischer Zeit
nicht selbstreinigend und daher ähnlich unhygienisch wie Senkgruben. Die
Nutzung der Mehrsitztoiletten mit Kanalspülung durch viele Menschen hat
vermutlich sogar zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko für
Durchfallerkrankungen und Parasiten geführt. Jansen konnte anhand der
drei am umfassendesten ausgegrabenen römischen Städte in Italien
(Pompeij, Herculaneum, Ostia) zeigen, dass es den Römern bei der
Lösungen des Abwasser- bzw. Fäkalienproblems auf einer möglichst
praktische und kostensparende Methode ankam. Hygienische Überlegungen
waren ihnen in Unkenntnis der Existenz von Bakterien und Viren fremd.
Die in Anlage und Unterhalt teuren Kanalsysteme wurden nur dort
angelegt, wo viel Regenwasser oder ein undurchlässiger und damit für
Senkgruben ungeeigneter Untergrund dazu zwangen, ansonsten wurden
Senkgruben bevorzugt. Diese können somit als völlig römisches Phänomen
gelten.

Die anschließende erste Session befasste sich mit den gespülten
Kanallatrinen, deren sicher auffälligstes Beispiel durch SILVIA RADBAUER
(Wien) vorgestellt wurde. Sie präsentierte eine neuentdeckte Anlage an
der Weststrasse von Carnuntum, bei der es sich um eine Straßenlatrine
und/oder eine Entleerungsstelle für Nachttöpfe handeln kann. Die
Straßenlatrine bestand aus zwei gleich großen übereinander gesetzten
Kalksteinblöcken mit einer oben aufgelegten Kalksteinplatte mit rundem
Loch. In die Blöcke war eine runde, unten leicht abgeschrägte
Abflussrinne ausgearbeitet, die die Fäkalien über einen Holzkanal in den
Hauptsammelkanal unter der Straßenmitte ableitete. Genau an diesen
Stellen lagerte sich Urinstein in dicke Schichten ab. Vergleichbare
Funde sind bisher nur aus Augst bekannt.
Der Vortrag von NORBERT ZIELING (Xanten) befasste sich mit der
Rekonstruktion eines besonderen Spülkastens, mit dem die Kanallatrine in
den Stadtthermen von Xanten zusätzlich kräftig durchgespült werden
konnte und der Vortrag von STEFANIE HOSS (Nijmegen) mit einer seit
Jahren ergraben und in einem Museum konservierten (aber noch nicht
abschließend publizierten) Latrine von auffallender Größe und
Ausstattung (Wandmalereien) in Rottenburg bei Tübingen.

Die folgende Session mit nur einem Vortragenden befasste sich mit den
Toiletten in militärischen Zusammenhängen. Hier konnte PAUL FRANZEN
(s’Hertogenbosch) zeigen, dass im augusteischen Lager von Nijmegen wegen
der durch den anstehenden Sandboden hervorgerufenen schlechten Erhaltung
nur wenige Gruben gefunden wurden, die schwierig zu deuten sind. Franzen
erklärte, dass die bislang für das Lager rekonstruierten Latrinen eher
ein Produkt der Erwartungshaltung der Archäologen seien als durch die
Ergebnisse der Ausgrabungen gerechtfertigt. In der Diskussion stellte
sich die Frage, ob die wenigen rekonstruierten Toiletten – und hier
insbesondere die recht kleinen Mehrsitztoiletten für die Mannschaften -
überhaupt für die Menge an Soldaten – immerhin wahrscheinlich 10.000
Mann zusätzlich der Frauen, Kindern und Sklaven – ausreichte und welche
anderen Lösungen (Nachttöpfe, Amphoren zum Urinsammeln an den Strassen)
denkbar seien.

Nach der Mittagspause folgten zwei weitere Sessions, von denen die erste
den Senkgrubentoiletten gewidmet war. Drei der Vorträge dieser Session
beschäftigten sich mit Gruppen von Senkgrubentoiletten, die in
verschiedenen städtischen Siedlungen gefunden wurden. ELLY HEIRBAUT
(Nijmegen) gab einen Überblick über die ungefähr 70 Senkgruben im
Zentrum des Oppidum Batavorum in Nijmegen (einem rund 10 v. Chr.
gegründeten Streifendorf der ersten Veteranen der in Germania Inferior
gelegenen Legionen). Auch diese Latrinen sind sehr schwer zu erkennen,
da die hölzernen Einfassungen im Sandboden völlig vergangen sind und die
Senkgruben vor der endgültigen Verfüllung geleert wurden, so dass nur
noch am Boden und den Rändern Reste der ursprünglichen Fäkalienfüllung
zu erkennen waren.

DENIS HENROTAY (Arlon) stellte eine Reihe Latrinen einer Gruppe
Streifenhäuser aus Arlon (B) vor, deren Erhaltung viel besser war. Sie
hatten steinerne Einfassungen und waren nicht geleert worden, was das
Entnehmen diverser Proben ermöglichte, die interessante Ergebnisse zur
Nahrung und dem Parasitenbefall in der Siedlung ergaben.

Auch die von VERENA JAUCH (Zürich) vorgestellten Senkgruben der
römischen Siedlung von Vitudurum/Oberwinterthur waren sehr gut erhalten.
Durch die konstante Bodenfeuchtigkeit waren die verschiedenen
Konstruktionen der Holzeinfassungen noch gut zu erkennen. In mehreren
Fällen waren Toilettenspülungen in Form einfacher Holzkanäle an die
Latrinen angebaut. Außer den Holzkonstruktionen selbst hatten sich auch
Gegenstände wie Körbe und Holzobjekte hervorragend erhalten.

Der Vortrag von NORA ANDRIKOPOULOU-STRACK (Bonn) beschäftigte sich mit
einer Einzellatrine im Vicus von Bonn. Es handelt sich um eine aus
Ziegeln errichtete Anlage mit zwei Kammern, von denen eine ein
eingetieftes Fass hatte.

Der abschließende Vortrag von JEROEN VAN VAERENBERGH (Rupelmonde)
stellte die Frage nach den Toiletten in den ländlichen Siedlungen.
Bisher wurden weder in prähistorischen, noch in römischen oder
mittelalterlichen ländlichen Siedlungen Toiletten irgendwelcher Art
gefunden (Ausnahmen sind villae rusticae und andere Landhäuser der
Reichen). Van Vaerenbergh präsentierte einige Vorschläge, auf welche
Weise die anfallenden menschlichen Fäkalien anstatt dessen entsorgt
werden konnten.

Die letzte Session des Tages befasste sich mit den
naturwissenschaftlichen Ergebnissen und stellte zudem eine Gruppe
Nachttöpfe aus Carnuntum vor. In diesem Vortrag durch BEATRIX PETZNEK
(Wien) wurde ein Typus Topf vorgestellt, der bisher oft als Blumentopf
oder Koch- und Vorratsgeschirr angesprochen wurde. Es handelt sich
jedoch anhand des in ihnen naturwissenschaftlich deutlich nachgewiesenen
Urinsteins um Nachttöpfe. Einige dieser Töpfe haben auch anatomisch
angepasste Randformen. Die Nachtöpfe kommen in allen zivilen Siedlungen
des gesamten mittleren und unteren Donauraums vor, wurden aber nicht in
den benachbarten Lagern gefunden. Es drängte sich die Frage auf, welche
anderen Formen von Nachttöpfen durch das Militär verwendet wurden und ob
Soldaten überhaupt Nachttöpfe verwendeten. Auch im Mittelmeerraum wurden
Nachttöpfe ähnlicher Form gefunden, während in den gallischen Provinzen
vorwiegend andere, niedrige Nachttöpfe bevorzugt wurden.
Interessanterweise kannte keiner der anwesenden belgischen, deutschen
oder niederländischen Kollegen aus der eigenen Praxis Funde, die mit den
beiden Typen aus Carnuntum bzw. den gallischen Provinzen vergleichbar
sind. Es muss daher mit einem eigenen Typus Nachttopf für diese Regionen
gerechnet werden.

Die beiden Vorträge der Archeobotaniker/innen, bzw. Archeozoologen/innen
befassten sich mit den Möglichkeiten der Identifikation von Fäkalien
(als Indikator von Toiletten) sowie den weiteren Erkenntnissen, die aus
den in den Fäkalien enthaltenen Resten gewonnen werden können.

Der Vortrag des Teams FRANCESCA GINELLA, HEIDE HÜSTER-PLOGMANN und
PATRICIA VANDORPE (Basel) diskutierte hauptsächlich die Möglichkeiten
des botanischen und zoologischen Materials zur Identifizierung von
Latrinen und verlagerter Fäkalien aus unspezifischen archäologischen
Gruben. Während der letzten Jahre wurden hierzu in Basel einige
Untersuchungsmethoden entwickelt, zu denen die Identifizierung
botanischer und zoologischer Indikatoren von Fäkalien gehören. Als
botanische Indikatoren wurden mineralisierte Samen und Früchte von
kleinsamigen essbaren Pflanzen und Fragmente von Kleie (Schalen der
Getreidekörner) genannt und als zoologische Indikatoren Verdauungsspuren
an Fischresten und fragmentierten Knochen von Säugetieren.

Im Gegensatz dazu befassten sich die Vorträge von ANDREW JONES
(Bradford) und DAVID BREEZE (Edinburgh) mit den aus den Fäkalien zu
gewinnenden (bzw. gewonnenen) Ergebnissen zur Nahrung und dem
Parasitenbefall der Toilettenbenutzer. Während Andrew Jones die ganze
Bandbreiten der möglichen Erkenntnisse anhand diverser Beispiele aus
verschiedenen römischen und mittelalterlichen Grabungen vorstellte,
konzentrierte sich David Breeze auf die Ergebnisse der Untersuchungen
aus der Grabung der Latrine des Forts von Bearsden am Antonine Wall,
deren Abfluss in den Graben lief. Während der Ausgrabung im Graben
wurden Essensrückstände, Moos und Nachweise für Rüsselkäfern und sowohl
Peitschenwürmer als Fadenwürmer entdeckt. Die biochemische Analyse der
Exkremente zeigte schließlich an, dass der Hauptanteil des Essens der
Soldaten vegetarisch war.

Schließlich befasste sich CORNELIUS ULBERT (Bonn) nochmals mit der
Frage: Woran erkenne ich eine Latrine? In diesem Fall ging es um
mehrerer Gruben aus dem vicus von Bonn. Sie lagen meist in Gruppen von
zwei bis vier zusammen und besaßen im Planum eine runde oder
quadratische Form. Fast immer ließ sich im Profil ein rechteckiger
hölzerner Einbau beobachten, der auch nachträglich in einen ursprünglich
runden Befund eingetieft sein konnte. Gemeinsam war ihnen aber vor allem
eine intensive Grünfärbung des Verfüllungssedimentes sowie ihre Lage in
einem Bereich des vicus, in dem sich keinerlei Gebäudestrukturen
nachweisen ließen. Es ist auch denkbar, dass es sich anstatt um Latrinen
um Handwerkergruben für die Leder- oder Flachsverarbeitung handelt.

Um den wissenschaftlichen Austausch so intensiv und praxisgerichtet wie
möglich zu machen, und so viele Erkenntnisse wie möglich zu sammeln
wurde am zweiten Tag zwei Workshops zu den Senkgrubentoiletten und den
Mehrsitztoiletten mit Kanalspülung abgehalten. In diese konnte eine
Reihe Ausgräber von Toiletten in freier Diskussion und mit den
Grabungsplänen auf dem Tisch über die Problematik des Erkennens und
Ausgrabens römischer Toiletten diskutiert. Die Diskussion wurde mit dem
Einverständnis der Beteiligten aufgezeichnet, um sie in Form einer
Zusammenfassung als eine Art ‘Anleitung’ zum Erkennen, Ausgraben und
Beproben von römischen Latrinen in der geplanten Veröffentlichung des
Kongresses zu publizieren.

Die vielfältigen und intensiven Diskussionen dieses Tages gingen auf die
verschiedensten Fragen ein. Während der vorige Tag den Wert
naturwissenschaftlicher Analysen zum Verständnis der
Nahrungsgewohnheiten und Krankheiten der Toilettennutzer verdeutlicht
hatte, wurde am zweiten Tag die Frage nach den nötigen Experten sowie
der Finanzierung solcher Untersuchungen gestellt. Zudem wurde
diskutiert, wo genau innerhalb der Gruben die Proben genommen werden
müssen (Mitte und Boden) und die Notwendigkeit, eine möglichst
effiziente Methode der Schnellbestimmung zu entwickeln, die eine
Einteilung der vielen Gruben eines Planums in Senkgruben und
Abfallgruben ermöglicht. Diese Differenzierung ist bei den heutigen
finanziellen und zeitlichen Beschränkungen nötig, um eine informierte
Auswahl treffen zu können, welche der Gruben sorgfältig(er) ausgegraben
werden.

Das zweitägige Kolloquium hat viele Denkanstöße zu vorhandenen
Forschungsproblemen geliefert und neue, richtungsweisende
Fragestellungen zu römischen Toiletten in den Nordwestprovinzen
entwickelt. Und wenn mehr neue Fragen gestellt wurden, als Antworten
gefunden wurden, so kann dies als eine positive Entwicklung in einem
noch neuen Forschungsgebiet gelten.

Die Ergebnisse der Tagung sollen in Buchform zusammengefasst und der
wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hierzu
werden die Vorträge des ersten Tages in einem Band zusammengefasst und
um ein Resümee der beiden Workshops des zweiten Tages ergänzt, um einen
ersten Überblick über römische Kanal- und Senkgrubentoiletten in den
Nordwestprovinzen zu geben. Es ist zu hoffen, dass die Publikation des
Buches sowohl zum schnellen Erkennen und korrekten Ausgraben von
römischen Toiletten beiträgt als auch eine Anregung zur Publikation
weiterer Funde bildet.

Konferenzübersicht:

Keynote lecture:

Gemma Jansen: Sewers or cesspits? About modern assumptions and Roman
preferences.

Session Kanallatrinen:

Silvia Radbauer: Eine öffentliche Latrine an der Weststrasse in der
Zivilstadt von Carnuntum.

Stefanie Hoss: The largest Roman public toilet north of the Alps – at
Rottenburg.

Norbert Zieling: Durchgespült – Eine römische Latrinenspülung in den
Thermen der Colonia Ulpia Traiana bei Xanten.

Session Militärische Latrinen:

Paul Franzen: The latrines in the Augustean castra at Nijmegen.

Session Senkgrubenlatrinen:

Elly Heirbaut: The cesspit-toilets in oppidum Batavorum (Nijmegen).

Denis Henrotay: Latrines en Arlon.

Nora Andrikopoulou-Strack: Eine Latrine im Bonner vicus.

Verena Jauch: Latrinen im römischen Vicus von Oberwinterthur.

Jeroen Vandenberghe: The curious case of the missing toilets of
Flanders: Where are the (cesspit) toilets in rural settlements?

Session Naturwissenschaft und Diverse:

David Breeze: The latrine and sewage at the Roman fort at Bearsden on
the Antonine Wall.

Heidemarie Hüster-Plogmann, Francesca Ginella and Patricia Vandorpe: How
to get hooked on toilets?! An archaeobiological approach.

Silvia Radbauer, Beatrix Petznek: Römische Nachttöpfe aus Carnuntum.

Cornelius Ulbert: Latrinen oder Handwerkergruben? Zur Interpretation
einiger Befunde aus der WCCB-Grabung im vicus von Bonn.

Andrew K. G. Jones, Roman toilets in York: water supply, waste disposal
and recent scientific analyses.

Posters:

Alexandru Matei, Horea Pop: Les latrines romaines de Zalau-Michelin
Dealul Lupului.

Silvia Radbauer, Günther Karl Kunst: Interdisziplinäre Forschungen in
der Zivilstadt von Carnuntum: Grabungs- und Aufarbeitungsprojekt
Weststraße.

Anmerkung:
[1] Siehe hierzu auch Ann Olga Koloski-Ostrow / Gemma C. M. Jansen /
Eric Moormann (Hrsg.), Roman toilets. The Archaeology and Cultural
History. Supplement Bulletin Antieke Beschaving (im Druck).

URL zur Zitation dieses Beitrages
<http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2627>

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Kaum zu übertreffen…

Friday, May 29th, 2009

..an bösartiger Infamie, dieser Schriebs von der NPD-Löbau-Zittau:
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US-Präsident Barack Obama in Dresden – „Bunt statt braun”
28. Mai 2009
Der US-Präsident wird es wohl schwer haben, wenn er Dresden besucht, denn in Dresden ist es üblich „Bunt statt braun” zu skandieren.

Hat der US-Präsident Barack Obama die falschen Berater? Fast könnte man zu dem Schluß kommen. Ausgerechnet Dresden will der Medienliebling mit seiner Frau Michelle am 4. Juni besuchen. Dresden? Wie können die Berater des US-Präsidenten denn solch einen Ort empfehlen? Dresden soll dem Vernehmen nach ein Ort des „Rechtsradikalismus” sein. Unlängst soll es sogar zu einem Bürgerdialog unter Beteiligung des Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee (SPD) gekommen sein. Motte der Veranstaltung: „Wir sind das Volk – bunt statt braun”.

Handelt es sich etwa um offenen Rassismus? Ausgerechnet in Dresden kam es zum Bürgerdialog „Wir sind das Volk – bunt statt braun“. Doch kein „demokratischer” Widerstand regte sich. Unverholen wurde sogar auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), dem der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) derzeit vorsteht, am 13.5.2009 geworben. Doch es kommt noch schlimmer: Tiefensee soll dem Vernehmen nach sogar mitdiskutiert haben. Dabei diskutiert man doch nicht über solch plumpe Parolen, erst recht nicht, wenn so unverhohlen eine Farbe ins Spiel gebracht wird, die Menschen anderer Hautfarbe – wie eben der von Barack Obama und seiner Frau Michelle – augenscheinlich diskriminiert. Ob Tiefensee über die Veranstaltung peinlich berührt war? Wohl kaum. Das BMVBS schreibt: „Prominente Gäste sind: Jürgen Schär, Oberstaatsanwalt in Dresden und bekannt für harte Ermittlungen gegen Neonazis, Bianca Richter, Gründern [sic] der Demokratie-Initiative gegen die NPD und Bernd Wagner, Kriminalbeamter, Gründer von EXIT-Deutschland und Helfer der Aussteiger aus der rechten Szene.”

„Rechtsextreme Einstellungen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen”, schreibt das BMVBS. Das ist wahrlich ein Skandal erster Güte. Dabei werden doch jährlich Millionen Euro aufgewendet, um den „Rechtsextremismus” zurückzudrängen. Im Sächsischen Landtag schlossen sich sogar die CDU und PDS – nunmehr Linksfraktion – in einem Ab- und Ausgrenzungsbeschluß gegen die NPD zusammen. Und nun so was. Als ob der Skandal um die Verankerung „rechtsextremen” Gedankenguts nicht schon groß genug ist, erhielt das vorgebliche „Aussteigerprogramm” EXIT um Bernd Wagner – nachdem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seine Zahlungen eingestellt haben soll – erst in diesem Jahr ein „Rettungspaket” in Höhe von 80.000 Euro. Geld, das augenscheinlich nun auch zur Verbreitung der Parole „Bunt statt braun” eingesetzt wird.

Bei soviel „rechtsextremer” Verankerung verwundert es nicht, daß Dresden beim Besuch des US-Präsidenten wohl einer Festung gleichen wird und die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Schließlich gilt es zu verhindern, daß „Rechtsextremisten” mit einem Transparent auftauchen, das die Aufschrift „Wir sind das Volk – bunt statt braun” trägt. Solch rassistische Parolen schaden doch dem Ansehen Sachsens, oder?


NPD Niederschlesien – Oberlausitz
Regionalgeschäftsstelle
Rothenburger Straße 52
02826 Görlitz

www.npd-nol.de / www.npd-loebau-zittau.de
info@npd-nol.de / info@npd-loedbau-zittau.de

http://www.npd-loebau-zittau.de/?p=1822

Versuch mal mit Nazis zu reden

Thursday, May 7th, 2009
Ich stelle das jetzt mal rein, weil ich denke, dass dieser bedenkenswerte Kommunikationsversuch wohl bald gelöscht werden wird. Ausgangspunkt war dieses Video auf YT, wo ich mich durch die Betonung der Frau Niemeyer auf dem Vorzug einer in sich geschlossenen und konsequent vertretenen Weltanschauung bemüssigt gefühlt hatte, meinen Senf dazu zu geben:
Dann entwickelte sich folgender “Dialog”(Witwenkiller bin ich):
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so viel bekennende Doofheit: “…uns unterscheidet erst mal ganz klar, dass wir ein geschlossenes Weltbild haben, das wir auch konsequent vertreten…” Dümmer gehts nimmer, als ob die Geschlossenheit eines Weltbildes was über seine Qualität aussagen würde, man muss aber froh sein, wenn das nazi so doof ist, weiter so frau nie…wie war das?
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@ Witwenkiller

Wenn die Worte nicht stimmen,
stimmen die Begriffe nicht.
Wenn die Begriffe nicht stimmen,
wird die Vernunft verwirrt.
Wenn die Vernunft verwirrt ist,
gerät das Volk in Unruhe.
Wenn das Volk unruhig wird, gerät die Gesellschaft in Unordnung.
Wenn die Gesellschaft in Unordnung gerät, ist der Staat in Gefahr.

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welchen genen müssen diese hirnlosen vollidioten entsprungen sein? die mitgliedschaft der npd besteht fast ausschliesslich aus ungebildeten schulabbrechern. allein der spruch:”Für jeden NPD-Abgeordneten fliegt ein Bonner Bonze raus!” so reden die bei uns in hohenholte, aber nicht in einer gesellschaft in der schulpflicht herrscht!
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Hast Du schon einmal etwas von deutscher Rechtschreibung und Grammatik vernommen?
Woher nimmst Du Deine Angaben? In Deinem ach so hochwertigen Genmaterial scheint ziemlich viel in Unordnung geraten zu sein.
Ordne Dich zunächst und beginne von vorn.
Ich kann es nämlich nicht leiden, wenn Möchtegern-Gutmenschen über Zahlen und Fakten fabulieren, aber noch nie eine Statistik frontal ansahen.
Ach, wer hat das Diplom?
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High Witwenkiller!

Du meintest Dich zu meinem Video unangemessen äußern zu müssen…

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Sind das neuronale Netze und Synapsen auf Deiner youtube-Seite? Verknüpfungen, die Dir zum freigeistigen Denken wohl eher fehlen, oder?
Die NPD vertritt mit ihrem geschlossenen Weltbild weitaus mehr Werte als alle etablierten Parteien. Das liberal-kapitalistische System, welchem Du beiwohnst und welches Du scheinbar in Deinen Äußerungen auch noch unterstützt, ist der Verursacher unseres derzeitigen Übels.
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Der Zerfall der Gemeinschaft, die bewußt herbeigeführte Individualisierung, der soziale Einbruch. Hast Du noch Arbeit?Was ist mit Deinen Eltern und Geschwistern? Wurden diese aufgrund der weltweiten Krise schon entlassen und rutschten in Hartz IV? Sag` mir doch mal, wie Du Dich für Dein Land und die Menschen sozial engagierst? Welchen Bildungsstatus kannst Du vorweisen?
Ich habe ein Abitur, eine ordentliche Ausbildung und zwei Diplome. Uiii, eine Npd-Frau hat sogar studiert.
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…sorry, bist Du grad auf speed? Und hast grad niemand zum Abreagieren? Lass mir a bissel Zeit, hab grad eben etwas nettere Zeitgenosssen in einer Diskussion, die du aller Wahrscheinlichkeit nach net verstehen würdest…Chill mal n bisschen…und pfleg Dein geschlossenes…weisst schon
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@ Witwenkiller
Deine Aussage ist überaus interessant fü
r meine Analyse!
Da kotzen die sogenannten Gutmenschen, die Gerechten, Sozialen usw., usf. mal wieder heraus ohne ihr Hirn im Vorfeld betätigt zu haben und bitten dann, um ein wenig Aufschub.
Weißt Du, die Zeiten des Heroins, Kokains und Speeds sind längst vergangen; auch die Unterstützung der Linken aus der ich stamme.
Wo bleibt Deine politische Agitation, Weichei?
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Wenn Du vielleicht meinen channel genauer angeschaut hättest, würdest Du wissen, dass es mir nicht um pol. Agitation gehen kann. Entschieden unentschieden ist mein Credo. Ich finde es jedenfalls sehr entlarvend, wenn die studierte Frau N. zu suggerieren versucht, ein kompaktes und geschlossenes Weltbild wäre möglich. Schon mal was von kognitiver Dissonanz gehört? Reizüberflutung, Generalisierung, Angst vor Ambivalenz, Angst vor Selber-Denken-Müssen?
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ps. ich habe mir das mal gezogen mit deinem vorausgesetzten Einverständnis, es passt hervorragend in meine Galerie ideologisch verbohrter denkfauler selbsternannter Kindergärtner, Pastörs, Hitler, Bush, Streicher, Ulbricht, Heidenreich, Goebbels, Freisler, Lafontaine, Wagenknecht….
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…ich glaub ihr das, dass sie sich da konsequent zelebrieren kann, aber wahrscheinlich eben doch nur, weil sie nie in die Verlegenheit kommen wird, das auch in sachlicher Tagesarbeit nachweisen zu müssen. Gysy und Lafontain haben es zusammen nicht einmal ein halbes Jahr in einer solch prekären Position ausgehalten, weil ihnen eben doch eher das Habit des Anklägers oder selbstlosen Rächers der Armen gelegen hat. Ich kann die Ansätze des Partikularismus durchaus verstehen…
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… nur in der Version der NPD will mir das nur als ein hilfloses Zurückwünschen kindlich-kindischer Schwarz-Weiß- Malerei erscheinen. So was ist Sekten, Fundamentalisten und eben Nazis gemeinsam. “Vom Ich zum Wir” war der Slogan beim letzten Bundesparteitag der NPD, bezeichnender geht es nicht, da ist nix von persönlicher Verantwortung beim eigenen Meinungsbildungsprozess, so was prekäres wird mal eben als unerheblich dargestellt,dann kann man eben auch entschiedener auftreten.
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Ohhh, schlau-bi-schlau…

Danke für den Beweis. Herauskotzen, aber nicht argumentieren könnend!
Mein Tagesgeschäft stellt die Kommunalpolitik in und für Rheine, und was machst Du? (Frage, die ich erneut an Dich richte, doch Du scheinst nicht in der Lage, direkt darauf einzugehen!).
Lerne zunächst Politikernamen ‘richtig’ zu schreiben. Weißt Du Drogen nehmen und ein bißchen Musik machen…das betreibe ich schon die Hälfte meines Lebens. Was tust Du für die Menschheit, Sabbelkopp?

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zitat “Dieses Beschimpfen der
Andersdenkenden ist die wahre faschistoide Mentalität, die man findet.” Und was machst Du bitte schön? Also, ich glaube außer diffamieren hast du nix drauf, da verzichte ich einfach ganz gerne, Ich habe da lohnenswertere Gesprächspartner. Cèst la vie, so macht man einen möglichen Diskurs kaputt. ciao
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Gesprächspartner im Übrigen, die durchaus nicht meiner Meinung sein müssen, dieser aber auf kultivierte Weise Ausdruck zu verleihen imstande sind, was Du ja nun offensichtlich für nicht erstrebenswert hältst.
Was ich mache, wolltest Du wissen, ich bin Philosoph, speziell Phänomenologie, noch spezieller Skepsis und Lüge, alles so Sachen, für die man bei Euren ideellen Vorfahren wahrscheinlich wegen Defätismus an die Wand gestellt worden wäre.
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Genau, da Du existierst, stelle ich Dich für Deine Gutmenschen-Haltung einfach so an die Wand.
Was bearbeitest Du als Gutmensch und Philosoph? Die Phänomenologie? Ich glaube Dir kein Wort! Haste bei wiki wieder mal ein bißchen herumgestöbert, oder was?
Ich bin für jeglichen Diskurs offen; schrieb Dir doch, daß ich aus dem drogenversumpften Milieu und der Linken stamme…
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Liebe Dissi93

Ja ich weiß solche Leute gibt es nicht viele!!!Leider!Die meisten Menschen in diesem Staat haben ihr hirn ausgeschaltet und glauben alles was die etablierten Politiker und die System Medien ihnen Weiß machen wollen!!!
Tja wer die Augen verschlossen hält kann auch nicht sehen wer im Schaden zufügt!!
Bis Samstag

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Es sind immer
dieselben Geister, die sich an kritischem Denken

stören und kritische Denker mundtot machen wollen. Das benutzte

Schimpfwort hat dabei mitnichten etwas mit dem Beschimpften zu tun,

sondern ergibt sich viel mehr aus der politischen Ausrichtung des

Schreihalses, welche der, die das Schimpfwort so abwertend umschreibt,

diametral gegenüber steht. ….

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Dieses Beschimpfen der
Andersdenkenden ist die wahre faschistoide

Mentalität, die man findet. Oder anders gesagt: Man ist nicht deshalb
automatisch vom Vorwurf der faschistoiden Denkweise freizusprechen, nur weil es
das Wort Nazi ist, mit dem man um sich wirft…..

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Schwarz-weiß, Du meinst sicherlich die Borderline-Geschichte aus dem DSM-IV-Katalog. Mal wieder den …..auf den Leim gegangen. Verwundert bin ich über die Möglichkeiten Deiner Ausdrucksweise. Sollte es tatsächlich ein “Mensch” mit ein wenig Hirn sein, der sich da versucht mit mir anzulegen?
Was ist mit einem Treffen? Eins zu eins ohne zuvor bei wiki recherchiert zu haben…
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High!

Dem Speed-, Heroin- wie auch dem Nationalwahn verfallen (ich bin halt’ Sektierer) freue ich mich überaus über Dein SCHWANZ-EINZIEHEN.
Bist Du J***, oder was?
Dein Versuch, die Diffamierung umzuleiten, gelingt bei mir und meiner Person überhaupt nicht!
Du gehst nicht einmal auf meine persönliche Einladung ein, Du Mann, Du Gerechter, Du Gutmensch, Du…
Ich sagte doch, ihr “Linken” seid lediglich Marionetten des Systems, kotz, würg…

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Ich werde nun Schweinefilet mit Spargel in Sahnesauce überbacken essen. Dazu ein wenig Deutsche Kartoffel – gemantscht; und wagt es nicht, mich dabei zu stören, ihr sozial, gerechten Gutmenschen!
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Kannst Du nicht über Dich hinaus, Du Möchtegern-Freidenker?
Wo bleiben Deine überzeugenden Kommentare?
Meine Mutter-Katz frißt gerade eine Maus, die sie zum Fenster hineinbrachte. Bist Du auch eine Maus?
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Es gibt Leute,die haben was zu sagen und können das sogar ganz gut argumentieren,dann gibt es Leute,die haben net ganz so viel zu sagen, machen das aber argumentativ gar nicht mal so schlecht, außerdem noch Leute,die stichhaltige Argumente haben,sich aber nicht so gut artikulieren können.Und dann, ja eben Leute wie Dich,die weder argumentieren können,noch etwas zu sagen haben und nur diffamieren können. Bin ich dann verpflichtet, auf das Diffamieren einzugehen?Meinst Du doch net im Ernst…
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Zwecks spargel……das ist natürlich extrem spannend,- wie ist denn das bei Euch Nazis, ich dachte immer, da muß alles braun sein, zwecks Geschlossenheit der Weltanschauung und so, na ja und Sahnesoße, habt Ihr da kein Problem mit? Oder überbackt Ihr das so lange bis alles wieder schön braun ist? Wie ist das mit Grünkohl oder roter Beete, ist das nicht so ne Art Sakrileg, oder kriegt man das alles hin mit Lebensmittelfarben?
Bunte Grüsse von der Fressfront
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P.S.: Am Ende bekam ich noch folgendes differenzierte Feedback von einem ihrer Volksgenossen:
Kannst dich wohl auch nur mit wehrlosen Frauen anlegen du Linksfaschist.
Aber in dem Moment wo sie dir gegenüber stünde würdest du linker Schweinehund dir in die Hosen scheißen. Aber ihr könnt ja sowieso machen was ihr wollt, den Sieg unserer rechten gerechten Sache könnt ihr ja eh nicht verhindern. Das Reich Kommt wieder!!! Es lebe unser ruhmreiches Vaterland, es lebe Deutschland!
P.P.S.: Frau Niemeyer hat mich noch darauf aufmerksam gemacht, dass ihr die zeitliche Abfolge der einzelnen Comments nicht hinreichend erschien, war mal wieder die Systempresse, die alles verfälscht. Ich habe deshalb versucht, dieses zu beheben, indem ich noch mal ausgehend von der Originalabfolge alles  geordnet habe, hoffe sie ist jetzt zufrieden.

Berlin 1.Mai 2009

Sunday, May 3rd, 2009

http://www.youtube.com/watch?v=27ydpMpymI4

http://www.youtube.com/watch?v=08cR9XG6kx8

http://www.youtube.com/watch?v=VMaIOwleB_w

http://www.youtube.com/watch?v=sq6EmSWCMtY

http://www.youtube.com/watch?v=tasum1tuU_Y

http://www.youtube.com/watch?v=53mv65W1l98

http://www.youtube.com/watch?v=rYKnR4c8lVA

http://www.youtube.com/watch?v=_3Re04QbT7I

http://www.youtube.com/watch?v=nNdONiDidV0

http://www.youtube.com/watch?v=tii7nFeTmNk

http://www.youtube.com/watch?v=G6cQiVmAQ8A

http://www.youtube.com/watch?v=urCnel-egm0

http://www.youtube.com/watch?v=EdK1er1R-KY

http://www.youtube.com/watch?v=Ky1k0jUP-so

http://www.youtube.com/watch?v=F2p8NU8jK28

http://www.youtube.com/watch?v=RX8rNwrGCtw

http://www.youtube.com/watch?v=hM-KIjEl7II

http://www.youtube.com/watch?v=4ReOhJyG50M

http://www.youtube.com/watch?v=MnPuyIanM-s

http://www.youtube.com/watch?v=W2UN1zhwTsM

http://www.youtube.com/watch?v=cz2a_gpMbI0

http://www.youtube.com/watch?v=hICZn6kAmE4

http://www.youtube.com/watch?v=ZhGAPNjOCZE

http://www.youtube.com/watch?v=K4Cv1YLBkcQ

http://www.youtube.com/watch?v=B4g1MtjLa1U

http://www.youtube.com/watch?v=qpcFj2erIgo

http://www.youtube.com/watch?v=xB4I2K3xeZU

http://www.youtube.com/watch?v=GXby2m2SYxM

http://www.youtube.com/watch?v=i8QEbiNMUr4

http://www.youtube.com/watch?v=sx3ubdrE0Dg

http://www.youtube.com/watch?v=kOc6RAeaLsQ

http://www.youtube.com/watch?v=ZJNKIrUyhPQ

http://www.youtube.com/watch?v=sx3ubdrE0Dg

http://www.youtube.com/watch?v=W-D8rC9hZOM

http://www.youtube.com/watch?v=SHnqZoiiwyE

http://www.youtube.com/watch?v=WBv-zkzeRuo