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„Der Glaube ist vielleicht der tollste Trick der Evolution“

Wednesday, November 25th, 2009

Ein Neurobiologe und ein Theologe streiten darüber, ob Naturwissenschaft und Religion miteinander vereinbar sind
 von Adelheid Müller-Lissner

Kein Zweifel, es war ein echtes Streitgespräch, was da aus Anlass des Darwin-Jahrs im Rahmen der Vorlesungsreihe „Evolution und Schöpfung“ in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft ablief. „Glaube an einen Schöpfergott und naturwissenschaftliche Erkenntnis sind nicht vereinbar“, machte der FU-Neurobiologe Randolf Menzel gleich zu Beginn klar. „Wissenschaft und Glauben ergänzen sich und sind aufeinander angewiesen“, konterte Markus Vogt vom Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der Uni München. Der katholische Theologe ist nicht nur – wie zu erwarten – davon überzeugt, dass die Naturwissenschaften die Theologie brauchen, um etwa Fragen der ethischen Bewertung von Forschung beantworten zu können.

Er findet auch, dass die Naturwissenschaften für sein Fachgebiet ein Segen sind: „Die Evolutionstheorie hat die Theologie davor bewahrt, ihre Aussagen an statische Modelle zu hängen.“ Hier sprach kein Kreationist, der Darwins Theorie ablehnt, und auch kein Anhänger des „Intelligent Design“. Hier sprach ein naturwissenschaftlich gebildeter Theologe, der Wert darauf legt, auf der Höhe seiner eigenen Wissenschaft zu sein, wenn er die biblische Schöpfungsgeschichte als bilderreiche Erzählung versteht, die in ihrem historischen Entstehungskontext verstanden werden will. „Wir dürfen die Bibel nicht wörtlich, aber wir müssen sie als verbindlich nehmen.“

Warum man überhaupt von Gott sprechen müsse, wenn er als Erklärung entbehrlich sei, wollte Moderator Richard Schröder, selbst als Theologe an der Humboldt-Uni tätig, von Vogt wissen. „Die Evolutionstheorie beantwortet nicht die Frage nach dem intentionalen Ursprung und nach dem Sinn des Lebens“, antwortete Vogt. „Ohne Gott hängt die Welt im Leeren.“

Und schon schien aus dem Streitgespräch ein kooperatives Teamwork hervorzugehen. „Einen großen Teil dessen, was Herr Vogt vorgetragen hat, kann ich mittragen“, beteuerte jedenfalls Menzel. Der Neurobiologe meinte damit die Argumente, die sein Gesprächspartner zur nützlichen Funktion des religiösen Glaubens angeführt hatte. Schon zuvor hatte er ausgeführt, dass die Hirnleistungen des präfrontalen Cortex den Menschen zu einem Lebewesen machen, das „geradezu leidenschaftlich nach Ursachen sucht – und dabei manchmal auch hereinfällt“.

Im Verein mit der menschlichen Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Gefühle zu teilen, habe das zur Herausbildung „transzendentaler Vorstellungen als sozialer Vereinbarungen“ geführt. Weil man sich kaum vorstellen kann, dass nicht stimmt, was doch alle annehmen, habe für religiöse Vorstellungen lange Zeit „kaum ein Überprüfungsanspruch“ bestanden. „Doch mit zunehmendem Wissen werden solche Vorstellungen auch zunehmend verdrängt.“ Wenn sich Gott und Wissenschaft allzu sehr widersprechen, können sie sich auf die Dauer nicht nebeneinander halten, davon ist der Neurobiologe überzeugt.

Vom „Gotteswahn“ zu sprechen, wie der britische Evolutionsbiologe und Bestseller-Autor Richard Dawkins das in seiner deutlich aggressiveren Religionskritik tut, hält Menzel für falsch. „Dawkins ist ein ehrenwerter Wissenschaftler, er unterschätzt jedoch die evolutionär hilfreichen Aspekte der Religion.“ Weder über Darwin noch über Dawkins gab es folglich an diesem Abend echten Streit.

Und doch trennten die freundlichen „Kontrahenten“ bei genauerer Betrachtung Welten – sobald es nicht mehr nur um das bio-sozio-psychologische Phänomen des Glaubens, sondern um dessen Inhalte ging. Für Vogt ist Gott nicht allein der „Horizont der Transzendenz, den wir brauchen, um uns selbst sinnvoll zu denken“. Er ist auch Person. Menzel ist sich dagegen sicher: „Wenn es die Menschen nicht gibt, gibt es auch keinen Gott. Gott ist ein Erkenntnismedium des menschlichen Gehirns.“ Kraft und Bedeutung des Glaubens würden durch diese Einsicht keineswegs geschmälert. „Der Glaube an Gott als die Ursache von allem ist ausgesprochen hilfreich und nützlich, vielleicht ist er sogar der tollste Trick, der sich im Verlauf der Evolution eingestellt hat – auch wenn er auf einem tiefen Irrtum beruht.“ Adelheid Müller-Lissner

Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 25.11.2009

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/art304,2958694

 

zum Thema:

Warum haben alle Kulturen eine Religion entwickelt? – Verschiedene Erklärungen für den Glauben an Gott

Warum haben alle Kulturen eine Religion entwickelt? – Verschiedene Erklärungen für den Glauben an Gott

Friday, November 20th, 2009

Nahezu alle Gesellschaften zu allen Zeiten haben Gottesvorstellungen und religiöse Systeme entwickelt. Warum das so ist, beschäftigt nicht mehr länger nur Theologen, Philosophen oder Soziologen. Sondern auch die Naturwissenschaften interessieren sich mittlerweile für das Thema.

Von Ingeborg Breuer

“Soweit man die Geschichte der Menschheit überblickt, kann man sagen, dass Religionen im weitesten Sinn, also auch Ahnen- und Geisterglaube, überall stark ausgeprägt sind. Und diese Universalität wird oft dafür ins Feld gezogen dafür, dass Religion nicht nur ein Kulturprodukt ist, sondern ein Merkmal des Menschen schlechthin sein könnte. Der Mensch als Homo Religiosus.”

Rüdiger Vaas, Wissenschaftsjournalist in Stuttgart, schrieb zusammen mit dem Religionswissenschaftler Michael Blume in diesem Jahr das Buch “Gott, Gene und Gehirn”. Darin stellen sie fest, dass Religion ein zentraler Bestandteil aller menschlichen Kulturen ist. Es gibt nahezu keine religionslose Gesellschaft auf der Welt. Der Soziobiologe Edward O. Wilson hielt die “Anlage für religiösen Glauben” deshalb auch für einen wahrscheinlich “unauslöschliche[n] Teil der menschlichen Natur”.

Doch diese Tatsache beschäftigt nicht länger nur Theologen, Philosophen oder Soziologen. Religion – oder genauer gesagt, Religiosität als Fähigkeit des Menschen, eine Religion zu haben – ist mittlerweile auch zu einem Forschungsfeld für Biologen, Neurologen und Psychologen geworden. Nüchtern fragen sie, was bei religiösen Menschen im Gehirn vorgeht. Fragen danach, welchen irdischen Nutzen Religion haben kann, obwohl sie doch mit all ihren Opfern, Kulten und Ritualen auf den ersten Blick als ein geradezu luxuriöses Unterfangen erscheint.

“Das große Problem ist, dass die meisten Menschen in allen Gesellschaften, die wir kennen, sehr viel Zeit und Geld in ihre religiösen Tätigkeiten investieren. Wenn das ein Luxus ist, dann ist die Frage, ist das ein überflüssiger Luxus und könnte man dieses Geld nicht effektiver woanders hin stecken, nämlich direkt in den Nachwuchs? Und insofern ist es erst mal eine berechtigte naturwissenschaftliche Frage, die Antworten sind noch ziemlich spekulativ.”

Aber gerade weil Religion in allen Gesellschaften mit großem Aufwand zelebriert wird, muss sie, so sagen Evolutionsforscher, von großem biologischen Nutzen sein. Denn, wie es der britische Zoologe Richard Dawkins formulierte, “universelle Merkmale einer biologischen Art erfordern eine Darwinsche Erklärung”; und das heißt, sie bieten einen “Selektionsvorteil”. Hat sich Religion im Verlauf der Evolution also ausgebildet, weil der Homo sapiens damit besser sein Überleben sichern konnte? Der Kölner Zoologe Professor Wolfgang Walkowiak erläutert, worin dieser Überlebensvorteil von Religion liegen könnte:

“Es werden zwei Aspekte oft genannt, der eine ist ein sehr persönlicher Aspekt: Dadurch, dass der Homo sapiens die Fähigkeit gewonnen hat, sehr weit in die Zukunft zu planen, erkennt er, dass sein Leben endlich ist, und das macht fürchterliche Ängste. Und wenn ich eine Möglichkeit finde, die Natur, die Physik zu überwinden durch Metaphysik, kann das sehr hilfreich sein, die eigene Lebensperspektive sehr viel positiver zu sehen. Der zweite Punkt dabei ist der gesellschaftliche Aspekt. Religion basierend auf diesen spirituellen Erfahrungen, hat etwas Bindendes. Es hat für die soziale Gemeinschaft große Vorteile durch Riten, durch das Glauben an ein und dasselbe höhere Wesen, den Zusammenhalt in einer Gesellschaft zu fördern.”

Die “Entzauberung der Welt”, das große aufklärerische Projekt Europas, macht auch vor den letzten Fragen der Metaphysik nicht Halt. Der Glaube an ein übernatürliches Wesen wird buchstäblich “naturalisiert”. In ihrem dieses Jahr erschienenen Buch “Der Darwincode” versuchen etwa die beiden Biologen Sabine Paul und Thomas Junker, den evolutionären Nutzen von Religion zu ergründen. Sie stellen einen Zusammenhang zwischen Kunst und Religion her, da beide sich durch ihren geradezu “verschwenderischen Charakter” auszeichneten. Anders gesagt: Sowohl Kunst als auch Religion erfordern einen großen zeitlichen wie finanziellen Aufwand, um für ihre Ernsthaftigkeit, ihre Ideen und Ziele zu werben. Und sowohl Religion als auch Kunst wirken gemeinschaftsbildend, indem sie kollektive Fantasien, Gefühle und Wünsche bündeln. Professor Thomas Junker, Evolutionsbiologe an der Universität Tübingen:

“Meine persönliche Theorie geht dahin zu sagen, dass Religion eine Art Kunst ist, was Ähnliches wie die Kunst, die aber erst in dem Augenblick entsteht, in dem wir Staatenbildung haben. Und sie erreicht etwas Ähnliches, die Kunst erreicht so eine Art Gemeinschaftsbildung. Wenn man mal in einer Gruppe ein Popkonzert oder auch eine Oper erlebt, weiß man, wie stark gemeinschaftsbildend Kunst ist, Ausdruck ihrer kollektiven Gefühle – und dass Religion dasselbe tun allerdings in sehr stark hierarchisierten Gruppen.”

Thomas Junker lässt keine Zweifel daran, dass er der Kunst den Vorzug vor der Religion gibt. Religiöse Systeme, in deren Zentrum der Glaube an ein höheres Wesen steht, seien, so Junker, vor höchstens 10000 Jahren entstanden, während die ersten Formen der Kunst, zum Beispiel Höhlenmalereien, bereits seit 36000 Jahren vorzufinden sind. Für ihn ein Zeichen, dass Religion erst mit der Entstehung von sesshaften Großverbänden, von Städten und Staaten zum Einsatz kam, um darin mit mehr oder weniger autoritären Mitteln eine Gemeinschaftsbildung zu erzielen. Dagegen sei, so Junker, die Kunst die frühere – und freundlichere – Strategie gewesen, sozialen Zusammenhalt zu stiften. Denn die kleineren Gruppen von Jägern und Sammlern der frühen Steinzeit hätten weniger durch Zwang als durch ästhetische Aufwertung das eigene Sozialgefüge zu stabilisieren versucht.

“Kunst ist freiwilliger, Religion ist zwanghafter. Und es entsteht einfach in dem Augenblick, in dem man einen stark hierarchischen Staat hat. Die Unterschiede zwischen den Herrschenden und den Beherrschten werden so groß, dass es schwer ist, diese kollektiven Wünsche und Gefühle nur auf Freiwilligkeit zu basieren. Und deswegen wird das mit Zwang unterlegt.”

Freilich, so naturwissenschaftlich sich solche Theorien auch geben, so liegt doch viel Spekulation darin. Über, so Junker, “vergleichsweise egalitäre” Jäger- und Sammlerhorden mit Sinn fürs Ästhetische lässt sich trefflich fabulieren ebenso wie über Religion als nachsteinzeitliches Mittel der “Unterwerfung unter die Interessen der Herrschenden”. Archäologische Funde geben keine klaren Auskünfte zu diesen Themen, sodass solche Schlussfolgerungen doch mehr auf Mutmaßungen als auf harten Fakten basieren.

Ein klareres Bild freilich über die naturwissenschaftliche Verankerung von Gottesvorstellungen könnte entstehen, wenn sich nachweisen ließe, dass Religiosität – oder zumindest Spiritualität – sozusagen biochemisch in den Körper eingeschrieben wäre. Denn wenn der Glaube an ein höheres Wesen einen Selektionsvorteil für den Homo sapiens darstellt, müsste diese Fähigkeit zum Glauben ja biologisch verankert sein. Anderenfalls könnte sie nicht vererbt werden. Und so machte vor einigen Jahren ein Buch des amerikanischen Molekularbiologen Dean Hamer Schlagzeilen. Darin behauptete er, eine Art Gottes-Gen gefunden zu haben, eine Genvariation, deren Träger besonders gläubig sind. Doch war dies allzu plakativ – und Hamer räumte letztlich selbst ein, dass komplexe menschliche Eigenschaften wie der Gottesglaube von ganzen Gengruppen gesteuert werde. Gar nicht zu reden von Umwelteinflüssen, die in das komplizierte biochemische Geschehen eingreifen. Rüdiger Vaas, Koautor des Buchs “Gott, Gene und Gehirn”:

“Es scheint Gene für Spiritualität zu geben, das ist eine Art Teilmenge von Religiosität. Das ist etwa zu 50 Prozent erblich: Und es gibt sogar zwei Kandidatengene, die im Hirnstoffwechsel eine Bedeutung haben. Religiosität selbst jedoch scheint nicht erblich verankert zu sein, sondern ein Nebenprodukt von etwas anderem, nämlich Autoritätsgläubigkeit. Und Autoritätsgläubigkeit, das besagen Zwillingsstudien, hat eine Erblichkeit von 50 Prozent, das hat damit zu tun, wie Menschen Ordnung machen und haben wollen.”

Während man also einerseits auf der Suche nach einer – wie auch immer gearteten – Erbsubstanz für religiöse Gefühle ist, arbeitet eine andere Gruppe von Naturwissenschaftlern an der Frage, ob und wo sich solche Gefühle im Gehirn niederschlagen; zum Beispiel, wenn Menschen göttliche Offenbarungen zu vernehmen glauben, oder auch bei den sogenannten Nahtodeserfahrungen: Erfahrungen eines Übertritts zum Beispiel vom Dunkel ins Licht, von denen Menschen berichteten, die am Rand des Todes standen und dann wiederbelebt wurden.

“Bei den außerordentlichen Erlebnissen kann man sagen, dass die auf Fehlfunktionen der Hirnvorgänge basieren. Nahtodeserfahrungen entstehen als Halluzinationen unter Sauerstoffmangel, das kann man auch durch Drogen oder elektrische Stimulationen erzeugen. Oder Offenbarungserlebnisse, die haben oft sehr viel mit Wahnvorstellungen zu tun, wie es bei der Schizophrenie der Fall ist. Menschen hören Stimmen, weil das Gehirn seine eigenen Gedanken nicht mehr als einen Gedanken wahrnimmt, sondern als göttliche Befehle. Und dann gibt es die Schläfenlappenepilepsie, die mit Hyperreligiosität einhergeht, sodass diese Menschen ihr ganzes Leben unter die Religion stellen und unendlich viel schreiben und missionieren.”

Die Untersuchung von sogenannten Schläfenlappen-Persönlichkeiten veranlasste den kalifornischen Neuropsychologen Vilayanur Ramachandran sogar zu dem Schluss, dass es im Gehirn ein Gottes-Modul gebe; ein Religionszentrum also, das bei religiösen Erfahrungen aktiv und bei einigen Epileptikern sogar hyperaktiv werde. Diese These ist jedoch umstritten, ebenso wie die des kanadischen Neurologen Michael Persinger, dass selbst Atheisten bei experimenteller Stimulation dieser Hirnregion tiefreligiöse Erfahrungen gemacht hätten. Und doch ziehen Mediziner in Betracht, dass epileptische Störungen ein Auslöser für religiöse Offenbarungserlebnisse gewesen sein könnten; so beispielsweise bei Mohammed – über den früh schon das Gerücht kursierte, dass er an der Fallsucht litt – und zu dem Allah über einen Engel sprach; oder bei der französischen Nationalheldin Johanna von Orleans, der eine göttliche Stimme befahl, Frankreich von den Engländern zu befreien. Und zur Frage steht auch, ob auch beim Apostel Paulus ein epileptischer Anfall auf dem Weg nach Damaskus die Ursache für seine Bekehrung zum Christentum war.

“Das geht zurück auf viele Beobachtungen, dass man vielen Personen, die man dem Kreis der Epilepsiepatienten zurechnet, in bestimmten Formen erhöhte Religiosität zurechnen kann. Die haben tatsächlich Wahrnehmungen von übernatürlichen Wesen, kurz bevor ein epileptischer Anfall erfolgt, oder kurz danach oder anschließend an solche Episoden. Und das scheint eben bevorzugt aufzutreten, wenn der Fokus der Epilepsie im Temporallappen gelegen ist – und zwar im rechten.”

Doch auch gewöhnliche religiöse Zustände und Erfahrungen, wie sie buddhistische Mönche in der Meditation und christliche Nonnen beim Beten machen, sind bereits neuropsychologisch untersucht worden. Wolfgang Walkowiak, Zoologe an der Universität Köln, weist allerdings darauf hin, dass auch diese Untersuchungen keineswegs zu eindeutigen Schlüssen Anlass geben.

“Es gibt nicht eine Stelle im Gehirn, deren Aktivität verändert wird. Bei den Mönchen wurde im sogenannten Scheitellappen festgestellt, dass Aktivität heruntergefahren wird. Während die Meditation der Franziskanerinnen zu ganz anderen Ergebnissen geführt hat: Dort wurde Aktivität im Stirnlappen an einer bestimmten Stelle erhöht gefunden. Also man sieht, dass je nachdem von welcher Seite sozusagen man da herangeht, man ganz unterschiedliche Aspekte findet.”

Vieles ist also nach wie vor unklar. Doch natürlich gehen die Forschungen weiter. Denn gerade die Erkundung des menschlichen Gehirns boomt; vermag man doch mittels neuer bildgebender Technologien eine immer differenziertere “Landkarte des Gehirns” zu erstellen. Im Rahmen dieses Booms wird auch die Zahl der Studien, die sich mit dem Sitz religiöser Empfindungen befassen, ständig größer. Rüdiger Vaas, der gerade eine Titelgeschichte zur Neurotheologie in “Bild der Wissenschaft” verfasste, berichtet über zwei neue amerikanische Studien zum Thema:

“Es gibt ganz aktuell einige Hirnscanexperimente, und die haben gezeigt, die Gehirne normaler religiöser Menschen arbeiten nicht wesentlich anders, als die Gehirne nicht religiöser Menschen. Aber es hat sich gezeigt, dass bei religiösen Aussagen im Gegensatz zu anderen Aussagen Hirnregionen aktiviert werden, die mit Emotionen zu tun haben, und zwar egal, ob diese Aussagen geglaubt werden oder ob sie zurückgewiesen werden. Eine andere Studie hat gezeigt, dass im religiösen Kontext genau jene neuronalen Verarbeitungswege aktiv sind, die im normalen zwischenmenschlichen Bereich bei der emotionalen Verarbeitung und bei dem abstrakten Denken und Vorstellungsvermögen sowie bei der Kommunikation wirken. Das heißt, gewöhnliche Absichten und Emotionen werden einfach auf übernatürliche Wesen projiziert.”

Doch was soll man aus alledem schließen? Wenn alle Erfahrung im Gehirn verarbeitet wird, überrascht es nicht, dass dort auch religiöse Erfahrung repräsentiert ist. Und dann stellt sich die Frage: Ist Gott deshalb nur ein Hirngespinst? Oder hat das Gehirn am Ende eine Antenne ins Übersinnliche?

Es wird keine Antwort auf diese Frage geben. Denn, wie der Theologe und Biologe Ulrich Lüke einmal bemerkte, seien Experimente der Hirnforschung auf der Suche nach Gott ungefähr so sinnvoll wie das Zerlegen eines Fernsehgerätes auf der Suche nach Ulrich Wickert.

“Die entscheidende Frage ist letztlich: Ist Gott ein Hirngespinst oder gibt es eine Hotline zum Himmel? Und das ist eine Frage, die die Hirnforschung oder die Biologie im Allgemeinen nicht abschließend beantworten kann. Sie kann Gott weder beweisen noch widerlegen, sondern das ist eine philosophische Frage.”

© 2009 Deutschlandradio

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1071282/

 

Zum Thema:

„Der Glaube ist vielleicht der tollste Trick der Evolution“

Religiosität als Methode zur Stressbewältigung

Friday, October 2nd, 2009

Neue Studien beweisen: Gläubige Menschen leben gesünder. In armen Ländern ist dieser Zusammenhang besonders ausgeprägt.

VON FRIEDRICH HEINEMANN

Bis heute sehen sich Glaubensgemeinschaften mit dem Vorwurf Lenins konfrontiert, „Opium für das Volk“ zu bieten, also eine Art Droge, welche die Massen aufs Jenseits vertröstet und so davon abhält, das Los der Menschen im Diesseits erträglicher zu machen. Wie falsch das ist, zeigen neue empirische Studien aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Psychologie.

Denn auch andere Disziplinen als die Theologie befassen sich zunehmend mit der Religion. Gerade in den Wirtschaftswissenschaften erfreut sich das Thema einiger Aufmerksamkeit. Inzwischen widmet sich sogar eine Teildisziplin dem Thema „Ökonomie der Religion“. In internationalen Fachzeitschriften und auf eigenen Kongressen diskutieren Fachleute den Zusammenhang zwischen Religiosität und wirtschaftlichem Wohlergehen. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass Religiosität messbare positive Wirkungen haben kann, ob es um wirtschaftliche Entwicklung, Kriminalität oder den Gesundheitszustand geht.

Eine besonders eindrucksvolle Studie zum Zusammenhang zwischen Glaube und Gesundheit hat Angus Deaton, Ökonom an der amerikanischen Eliteuniversität Princeton, soeben vorgelegt. Deaton nutzt dazu einzigartige Umfragedaten, die in den Jahren 2006 bis 2008 in 145 Staaten der Erde mit identischen Fragen erhoben worden sind. Diese Umfrage deckt somit Staaten ab, die mehr als 98 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren.

Die Methoden, mit denen Deaton die Daten unter die Lupe nimmt, sind ausgefeilt. Die religiöse Dimension eines Teilnehmers wird nicht nur über Fragen zur Grundeinstellung („Ist Religion ein wichtiger Teil Ihres täglichen Lebens?“), sondern auch zur Praxis („Haben Sie in den letzten sieben Tagen einen Gottesdienst besucht?“) gemessen. Und auch die Gesundheit wird über ganz verschiedene Fragen erhoben, die nicht nur auf den allgemeinen Gesundheitszustand, sondern auch auf Schmerzen, Behinderungen und selbst empfundene Fitness abstellen. Berücksichtigt werden zudem eine Fülle von Faktoren, welche die individuelle Gesundheit beeinflussen sollten wie etwa das Einkommen, das Alter oder das Geschlecht. Wie differenziert die Vorgehensweise aber auch ist, das zentrale Ergebnis bleibt in den meisten Staaten der Erde dasselbe: „Religiöse Menschen schneiden bei einer Reihe von Gesundheitsindikatoren besser ab“, so Deatons Fazit.

Ein Detail der Studie sollte für die religiös motivierte Entwicklungshilfe etwa der kirchlichen Hilfswerke besonders interessant sein: Der Zusammenhang zwischen Religiosität und Gesundheitszustand ist in armen Staaten besonders ausgeprägt. Die kirchlich ausgerichteten Entwicklungshelfer müssen sich also für das Miteinander von materieller Hilfe und religiösen Angeboten nicht verteidigen. Ganz im Gegenteil ist die religiöse Komponente ihrer Arbeit offensichtlich nicht unwesentlich für den entwicklungspolitischen Ertrag.

Der statistische Zusammenhang zwischen Glaube und Gesundheit wirft die Frage auf, welche Wirkungskanäle hier eigentlich von Bedeutung sind. Hier können Psychologen Erklärungen liefern. Michael McCullough, Forscher an der Universität von Miami, hat dazu in einer in diesem Jahr erschienenen Arbeit in einer angesehenen psychologischen Fachzeitschrift Hunderte von existierenden Studien ausgewertet. McCulloughs Einsichten deuten zunächst auf einen mentalen Effekt hin. So können religiöse Menschen belastende Lebenssituationen besser verarbeiten und zeigen weniger häufig depressive Symptome. Nicht unerheblich dürfte hier sein, dass die Ehen von religiösen Menschen sich als stabiler erweisen und diese Menschen in ihren Ehen eine höhere Zufriedenheit offenbaren. Offensichtlich hilft der Glaube, mit Stress und Schicksalsschlägen besser fertig zu werden und stabile Beziehungen zu pflegen.

Dieser psychologische Faktor ist aber mitnichten der einzige oder auch bedeutendste Einflusskanal. Wichtiger noch sind Verhaltenseffekte. McColloughs Resultat ist eindeutig: „Religiöse Menschen leben deshalb länger, weil sie weniger häufig riskante Verhaltensweisen an den Tag legen.“ Diese Verhaltensunterschiede zwischen Religiösen und Nichtreligiösen sind für eine ganze Liste von Aktivitäten nachgewiesen: Im Vergleich zu anderen Gruppen trinken und rauchen religiöse Jugendliche und Erwachsene weniger, konsumieren seltener Drogen, legen häufiger den Sicherheitsgurt im Auto an und gehen sogar öfter zum Zahnarzt. Im Zeitalter von Aids ist zudem nicht unwichtig, dass religiöse Menschen sexuelle Zurückhaltung an den Tag legen, nachgewiesen ist etwa ein höheres Alter des ersten Geschlechtsverkehrs im Vergleich zu Nichtreligiösen.

Insgesamt sind Verhaltensweisen religiöser Menschen somit vergleichsweise stark durch Selbstdisziplin gekennzeichnet, längst nicht nur bei den gesundheitlich relevanten Aktivitäten. Die höhere Selbstdisziplin setzt sich bei wirtschaftlich relevanten Verhaltensweisen fort: So zeigt der italienische Ökonom Luigi Guiso, dass die Religiosität einen messbaren Einfluss auf die Sparsamkeit von Menschen hat. Die Fähigkeit, durch Ersparnis auf unmittelbaren Konsum zu verzichten, ist von großer Bedeutung für Entwicklungsländer, die auf Ersparnis und Investitionen angewiesen sind, um der Armut entwachsen zu können.

Wie der Glaube die Selbstdisziplin beeinflusst, erklärt die Psychologie auf verschiedene Weisen. Neben der unmittelbaren „Überwachung“ durch die Glaubensgemeinschaft spielt die von den meisten Religionsgemeinschaften geförderte Selbstreflexion des Einzelnen eine Rolle. „Viele religiöse Riten beinhalten die Besinnung auf Abweichungen des Verhaltens von den sich selber gesetzten Maßstäben“, so McCoullough. Riten wie Besinnungen oder Schuldbekenntnis dürften nicht ohne Wirkungen bleiben. Auch fördern religiöse Praktiken wie Gebet, Meditation oder Fasten die Selbstbeherrschung. „Die so entwickelte Fähigkeit zur Selbstregulierung steht dann auch im Hinblick auf andere Ziele zur Verfügung“, so der Psychologe.

Jemand, der in der Lage ist, früh aus dem Bett zu kommen, um den Gottesdienst zu besuchen, wird auch mit dem pünktlichen Arbeits- oder Schulbeginn keine Probleme haben. Und jemand, der in Fastenzeiten ohne Alkohol oder andere Genüsse auskommt, dürfte sich auch nicht schwer damit tun, Kapital für die Ausbildung seiner Kinder anzusparen. Persönlichkeitsmerkmale, die sich im Kontext der Religionsausübung herausbilden oder verstärken, können somit in ganz anderen Bereichen positive Folgen bewirken.

Die Studien von McCoullough und Deaton geben zwar nur statistische Zusammenhänge wieder, von denen es immer wieder Abweichungen gibt. Nicht zuletzt die Geschichte der christlichen Kirchen ist voller Beispiele, wie Religion auch zum Hemmschuh der Entwicklung werden kann. Auch können manche der positiven Wirkungen von Religion sich in das Gegenteil verkehren, etwa wenn sich überzogene Moralismen einer Fundamentalreligion in Unselbstständigkeit oder Schuldkomplexen niederschlagen. Dennoch wirkt Religion offenbar auf menschliche Denk- und Verhaltensweisen stark gemeinwohlmehrend.

Friedrich Heinemann ist Wissenschaftler am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

© Rheinischer Merkur Nr. 40, 01.10.2009

http://www.merkur.de/37399.0.html

Trance als multisensuelle Kreativitätstechnik

Sunday, August 3rd, 2008

Eine Kurzübersicht und Interpretation von Trancezuständen, die auf psychologischen und anthropologischen Beobachtungen (die auf Besuchen insbesondere bei den Pomos, Miwoks, Hopis, Diné (Navajos) und Samis sowie Begegnungen mit sibirischen und anderen Schamanen sowie einem intensivem Literaturstudium beruhen.

http://www.sonic.net/~jkremer/Trance.htm

mission impossible… oder: Wie man seine Nächte auch gestalten kann

Tuesday, May 20th, 2008

Klamm durch und durch – Andreas Klamm, ein “Journalist”, ich finde ihn einfach unglaublich. Auf Youtube bei seinen semiprofessionellen Beiträgen http://de.youtube.com/user/andreasklamm) hat er wohl nicht ohne Grund die Kommentarfunktion deaktiviert, am Telefon meldet er sich mit Presseagentur “soundso” und jetzt finde ich das hier:

http://pressemitteilung.ws/node/128118

Unter Minderwertigkeitskomplexen scheint Herr Klamm nicht zu leiden, eher ist ihm ein ausgesprochenes Sendungsbewusstsein eigen. Man muss ihm aber zugute halten, dass er wirklich alles mit voller Angabe der Adresse veröffentlicht.

Ich musste ihm einfach schreiben und daraus wurde dann doch eine Art Dialog draus:

22.49 Uhr

Sie sind ja wirklich unglaublich,
 sagen Sie mal, sind Sie wenigstens in Behandlung? Medizinisch/psychologischer meine ich…. Hat Sie (berechtigt)Ihre Freundin verlassen, ist Ihre Mutter verstorben? Warum belästigen Sie die Welt mit dermaßen unausgegorenen polemischen Elaboraten(http://pressemitteilung.ws/node/128118)? Warum geben Sie sich als Presseagentur aus? Ist irgend wann mal was passiert, dass sie glauben der Welt irgend was antun zu müssen? Machen Sie den Kopf zu, das tut der Welt besser!!!
Ich werde ein wachsames Auge auf ihre Ejakulationen haben.
MfG
C.Ritter

01.12 Uhr

21. Mai 2008

Sehr geehrter Herr Ritter !

Sie sollten mit Ihren böswilligen Behauptungen und Unterstellungen
aufpassen.

Im Gegensatz zu Ihnen können wir als Nachrichtenagentur, die in drei Ländern
registriert ist ALLE gemachten Informationen belegen.

Möge die Gerechtigkeit GOTTES auch mit Ihnen sein.

Übrigens wenn Christen oder andere Menschen ermordet werden ist die
keineswegs so witzig.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Andreas Klamm, Journalist
3mnewswire.org – Nachrichtenagentur

01.48 Uhr

Herr Klamm,
wenn es jemand wissen muss, dann ich – die Berufsbezeichnung Journalist ist in Deutschland nicht geschützt und ebensogut könnte sich jeder Skatverein Nachrichtenagentur nennen, das muß Ihnen doch wohl bekannt sein – insofern haben Drohungen dahingehend bestimmt keinen Sinn. Jedenfalls werde ich ein Auge auf Sie haben, mehr wollte ich nicht sagen. Es wird mir ein großes Vergnügen bereiten, Ihre pseudojournalistischen Versuche zu begleiten und zu kommentieren…
MfG
C. Ritter
sie scheinen auch einen ganz speziellen Draht zu Gott zu haben, hoffentlich auch zu Ihrem Psychologen…

03.45 Uhr

21. Mai 2008

Herr Ritter !

Für wen oder was halten Sie sich???

Die Gerechtigkeit GOTTES, des Heiligen Gottes von ISRAEL und des HERRN JESUS
CHRISTUS wird auch an Ihnen geoffenbart werden.
Darauf haben Sie NICHT mein Versprechen, doch das Versprechen GOTTES !

BEOBACHTEN SIE DESHALB nicht mich, sondern beobachten Sie deshalb GOTT, denn
dieses VERSPRECHEN gilt auch Ihnen und es kommt direkt von GOTT und NICHT
von mir — Sie werden sich vielleicht schon sehr bald sogar vor GOTT
niederknien — das ist nur eine FRAGE der Zeit !!!

Sollten Sie allen Ernstes nicht wissen, dass es einen HEILGEN GOTT ISRAELS
gibt — dann empfehle ich Ihnen dringend, gehen Sie in die nächste Synagoge
in Ihrer Stadt und lassen Sie sich einige Dinge erklären, denn das haben
auch Sie nötig!!!

Natürlich halten Sie das jetzt für absolut unmöglich. Keine Angst, vor
einiger Zeit dachte ich auch so — ist schon etwas länger her.

Wenn Sie jetzt eine Macht oder irgendwen verklagen, beobachten oder sonst
irgendetwas wollen, VERKLAGEN SIE GOTT für diese Ankündigung, denn es kommt
NACHWEISBAR von GOTT und Millionen von Menschen auch in Deutschland können
auch Ihnen dies bestätigen — im Grunde genommen kann es jeder bestätigen,
der LESEN und SCHREIBEN oder zumindest hören kann.

Wenn Sie irgendwen mit RANG und NAMEN FRAGEN WOLLEN, sprechen Sie mit dem
VATER von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der wird Ihnen vermutlich dann
erklären können, wie diese Zeilen zu verstehen sind.

Mein Großvater war wie Sie wissen , Offizier in der Ersten Französischen
Armee und 1945 in Kaiserslautern stationiert.

Haben Sie schon je Offiziere auf ihren Knien betend gesehen? Wissen ich
dachte auch zuerst als ich OFFIZIERE der US ARMY, US Airforce und US Marines
auf ihren Knien sah, irgendwie bin ich gerade im falschen Film, doch dann
kniete plötzlich auch ich an der Seite von US Marines und betete zu Gott.
Hätten Sie mir das zuvor erzählt, hätte ich Sie vielleicht  auch zum
Psychologen geschickt…

In diesem Themen-Bereich will ich nicht zu weit ausholen, doch ich musste
dann auch noch erleben, das Polizei-Beamte, Richter, Staatsanwälte und Ärzte
um Hilfe bittten — gerne kann ich Ihnen davon später einmal schreiben – 
sollten Sie sich ernsthaft für solche Wahrheiten interessieren, was ich
vielleicht aus einem Vorurteil heraus zur Zeit bei Ihnen bezweifle. Sie
ahnen nicht welche Baukötze ich dann staunen musste, als ich 2001 drei
Monate nach den Terror-Anschlägen in New York City einige Mitarbeiter der
Vereinten Nationen (UN), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FBI und
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der amerikanischen Kriminal-Polizei
persönlich kennenlernen durfte.

:: Anderer Themen-Bereich ::

Dass die Berufsbezeichnung “Journalist” nicht rechtlich geschützt ist, wie
beispielsweise die Berufsbezeichnung “Krankenpfleger” oder “Gesundheits- und
Krankennpfleger” — nach dem neuen Krankenpflege-Gesetz, ist jedem Schulkind
bekannt. Daher verstehe ich Ihren Hinweis nicht, “…wenn es jemand wissen
muss, dann ich…” — daher gibt es mehrere HUNDERT auch sehr prominente
Persönlichkeiten, die als ZEUGEN doch immer wieder gerne zur Verfügung
stehen, Honorar-Abrechnungen, mehrere Tausend Arbeits-Nachweise, Zeugen aus
allen Berufssparten, Registrierungen, Mitgliedschaften in nationalen und
internationalen Presse-Verbänden, wenn schon dann richtig, also auch in den
USA, etc. etc. etc.

Zudem mehr als 200.000 Zuschauer im Radio, im Fernsehen,
Hochglanz-Prospekte, wenn es sein muss und Empfehlungen von Behörden, Firmen
und Verwaltungen nebst dem Ministerpräsidenten…

Wissen Sie mit den Berufsbezeichnungen ist das immer so eine Sache, nicht
jeder Doktor der mit dem Doktor-Titel um sich wirft, ist auch ein Arzt — es
gibt Menschen, die haben das Bedürfnis, Doktor-Titel auch kaufen zu müssen.

Wichtig ist doch was man vor GOTT und den Menschen innerhalb von 24 Jahren
nachweisen kann in großen und in kleinen Dingen.

Im übrigen halte auch ich NICHT alle meine Arbeiten für gut. Es gibt Tage,
da läuft einem eine Laus über die Leber, miese Stimmung, wieder tote Frauen
und Kinder, wieder Brutalität gegenüber den Schwächsten der Schwächstens
oder man hat auch mal keine Lust und gibt sich einfach keine besonders große
Mühe und klatscht einfach die Auszüge irgendwelcher AKTEN-ORDNER
umfasssender FAKTEN zusammen — das passiert schon auch einmal Super-Promis,
die ohne einen ganzen Redaktions-Stab ohnehin öfters in Not geraten würden,
als Sie vielleicht ahnen.

Wenn ich Ihre Arbeiten so betrachte, dann können auch Sie nicht behaupten,
UNFEHLBAR oder das Genie zu sein, ich behaupte das jedenfalls von mir
nicht — Mensch bleibt Mensch, auch wenn einige sich für “superior” halten.

Sie sind gerne eingeladen zu beobachten — übrigens wenn Sie die
vorliegenden Gerichtsakten der einzelnen FÄLLE einsehen wollen — unsere
Redaktionen in Frankfurt, Ludwigshafen, London, New York laden dazu ein, wer
will, darf die GERICHTSAKTEN und archivierten Dokumente gerne auch
einsehen — das könnte für Sie dann auch eine fundierte Sache werden.

Selbst Polizei-Beamten und Beamtinnen ist schon aufgefallen, dass in
Deutschland zur Zeit “einige Dinge gewaltig aus dem Ruder” laufen — wenn
Sie es nicht glauben — dürfen Sie gerne die FERNSEH-INTERVIEWS auch vorab
sehen.

Sollten Sie politisch interessiert sein, dann werden Sie überrascht sein,
was einige bekannte Politiker großer politischer Parteien zu sagen haben.
TIPP: Recherchieren Sie mal auch selbst — Sie können unzählige viele
Geschichten finden und nahezu täglich ganze Zeitungen füllen — wenn Sie
noch für ein Mediumm mit Geld arbeiten — damit kann man Geld verdienen, ist
ja auch nicht schlecht in dieser Zeit.

Interessieren Sie auch Fälle von schwersten Menschenrechtsverletzungen in
Deutschland?. Ihnen ist ja bekannt, dass ich mit Kollegen mehrerer
Menschenrechts-Organisationen zusammenarbeite — wollen Sie mal mit den
Kollegen und Kolleginnen sprechen und mit Opfern, hinterlässt bleibende
Eindrücke — machen wir dann aber NICHT ohne den Psychologen.

Deutschland ist EXPORTWELTMEISTER, das stimmt und doch ein wahres
Armutsland, das es nötig glaubt wegen des Geizes und Menschenverachtung,
Frauen und Kinder verhungern zu lassen, — woher wissen sie von diesen
Dingen? Auch schon mal recherchiert es lohnt sich. Noch ein gut gemeinter
Rat auch zu den Feinden, auch wenn Sie Nazi oder sonst was sein sollten: Es
ist nur eine FRAGE DER ZEIT bis es auch Sie und Ihre Freunde treffen wird.

Herr Ritter — Sie denken, Sie seien sicher — wenn es sein muss liefere ich
Ihnen vor Richtern, Polizisten und Staatsanwälte innerhalb von rund 20
Minuten rund 100 gute Gründe, weshalb auch Sie das gleiche traurige
Schicksal einiger Mitarbeiter des ZDF und von der SAT1-Pro Sieben-Gruppe
sehr schnell ereilen kann, was ich Ihnen nicht wünsche, sonst würden Sie ja
nicht mehr beobachten können, denn tote Beobachter können ja nicht
beobachten.

Wachen Sie aus Ihrem Dorn-Röschen-Schlaf auf, Sie scheinen wohl noch sehr
jung und ohne Erfahrung zu sein.

Und noch etwas zum Thema Sicherheit: Soll ich Ihnen Beamte und Beamtinnen
vorstellen, die ehemals für den Staat gearbeitet haben — so viel zum Thema
Arbeitsplatz-Sicherheit, sollten Sie für den Staat arbeite, dann ist auch
Ihr Arbeisplatz nicht sicher ! Das garantiere nicht nur ich Ihnen, sondern
viele Hundert weitere Menchen.

Sie scheinen ja wohl auch journalistisch zu arbeiten in einer anderen FORM,
Ihnen fällt auf, dass ich das Ihnen nicht abspreche, daher erwarte ich eben
solchen Respekt und Wahrung der Würde.  Wenn Sie Interesse an gefährlichen
und guten Geschichten haben, sollten Sie mal nachdenken, ob Ihnen Demokratie
in irgendeiner Form wichtig erscheint. Wenn JA dann RATE ich auch Ihnen ganz
DRINGEND sich für die Demokratie zu engagieren und NICHT Kollegen und
Kolleginnen zu bekämpfen, die sich engagieren, denn in der Gosse würde man
sagen: “Es geht auch um ihren Arsch…”

Und sollten Sie Bild-Kritiker oder sonst was auch immer sein. Die drei toten
Christen in Ludwigshafen hat es gegeben. Wollen Sie Foto-Matierial von
weiteren Frauen und Männern die man aufgrund des christlichen Glaubens
umgebracht hat???

Brauchen Sie FOTOS von Menschen, deren einziges Verbrechens es war in
Jerusalem, Tel Aviv und in London mit einem Bus zur Arbeit oder zur Freundin
FAHREN zu wollen???

Es waren Christen aus Georgien. Sie wissen doch wo man die Bestätigung
dieser Informationen erhalten kann oder hat man Ihnen während Ihres
Volontariats schon nicht mehr die Grundlagen beigebracht? Die türkischen
Tageszeitungen sollten Sie auch mal lesen und etwas türkisches Fernsehen
sehen — obgleich die Staatsanwaltschaft, ich war vor Ort, klipp und klar
sagte, dass ein Brandanschlag zwar NICHT 100prozentig ausgeschlossen werden
kann, berichten die Kollegen und Kolleginnen immer noch vom
BRANDANSCHLAG”  — Sie sollten genau lesen, denn jedem LESER ist bisher
verständlich gewesen, dass ich nicht die These des Brandanschlages vertrete.

Da ich von ANFANG an auch mit Kollegen aus der Türkei recherchierte, glaubte
ich allerdings auch etwa bis zur 3. Presse-Konferenz, dass es doch um einen
Brandanschlag geht. Haben Sie auch mit Kamil Kaplan gesprochen? Haben Sie
schon mal mit einem Mann gesprochen, dessen Frau und Kinder im Feuer
verbrannt sind?

Doch dann fiel mir auch auf, dass so dumm noch nicht mal die allerdümmsten
Nazis gewesen sein können, soweit man dies in dieser Katatstrophe in diesen
Worten bezeichnen kann. Denn das wäre dümmer gewesen, als die Polizei
erlaubt.

Auch Ihnen empfehle ich ganz DRINGEND mal die Konsultation Ihres
Psychologen.

Doch wenn Ihnen irgendwann einmal auffallen sollte, dass Demokratie in der
bisher gekannten Form, auch für Sie und Ihre Freunde wichtig sein sollte,
dann sollten Sie sich zuerst einmal mit einigen Kollegen und Kolleginnen von
mir treffen — wenn Sie mitarbeiten wollen, sind Sie dann gerne
eingeladen — doch es wird zum Teil nicht leicht sein und zeitweise in der
Tat nur schwer erträglich sein. DENKEN SIE NACH, LASSEN SIE SICH ZEIT,
Lorbeer-Kränze wird es Ihnen nicht bringen, überlegen Sie, bevor Sie
vorschnell große Töne von sich geben. — Leute Ihren Formates bin ich
innerhalb von 24järhiger Berufstätigkeit als Journalist schon sehr oft
begegnet, doch einige Menschen Ihren Formates wurden plötzlich aus welchen
Gründen auch immer zu guten Freunden und Mitstreitern auch bei sehr
komplexen, gefährlichen und politischen Themen.

Sie mögen heute LACHEN, doch glauben Sie mir, in einigen wenigen Monaten
wird Ihnen auch das LACHEN vergehen, selbst wenn Sie mit den Kollegen von
BILD zusammenarbeiten würden… es trifft jeden — DENKEN SIE AN DIE
GESCHICHTE DES LANDES. LESEN SIE in den ARCHIVEN und Ihnen wird ganz schnell
klar werden, dass ich NICHT nur die Freunde, sondern in der Tat auch die
Feinde vor Ihrem eigenen Untergang WARNE — was Sie daraus machen wollen,
bleibt Ihnen überlassen, doch wenn Sie nur einen Funken Solidarität für Ihr
Land Deutschland empfinden, dann EMPFEHLE ich Ihnen DRINGEND KÄMPFEN AUCH
SIE FÜR IHR LAND und bekämpfen Sie die, die auch Ihnen alles nehmen werde,
sofern Sie nicht damit beginnen, zu verteidigen.

Sollten Sie etwas Geld haben, legen Sie sich etwas zur Seite — Sie werden
DANKBAR für diesen Hinweis sein in einigen Monaten. Kaufen Sie für mehrere
Monate Nahrungsmittel- und Wasser-Vorräte, die NICHT verderben — DENKEN SIE
an Brasilien und Argentinien, deutlicher muss ich nicht werden.

SUCHEN SIE NACH DEN WAHREN FEINDEN — denn irgendetwas sagt mir im Gefühl,
dass wir vielleicht gar keine so großen Feinde sind.

Jetzt gebe ich eine kleine Recherche-Aufgabe mit auf den Weg. Welche
Erklärung gab einer der Konstrukteuere der Titannic gegenüber Vertretern der
PRESSE ab? Sie erinnern sich vielmehr haben doch irgendwann davon gehört was
mit dem Super-Schiff geschehen ist.

Wenn Sie ein FEIND ISRAELS sein sollten, dann empfehle ich in der TAT auch
mal wieder in der Bibel, die 10 Gebote und das Buch Daniel, Matthäus und
Offenbarung zu recherchieren — NICHT ich bin dann Ihr Feind, sondern der
HEILIGE GOTT ISRAELS,  der GOTT aller Menschen und Jesus Christus wäre dann
ihr Feind.

WISSEN Sie, Sie können alle Juden und Christen vielleicht ermorden, doch
versuchen Sie mal GOTT zu bekämpfen und GOTT zu ermorden — jeder Mensch der
halbswegs vernünftig denken kann, weiß , dass schon der Versuch keinen Sinn
machen würde !!! — GLAUBEN Sie allen Ernstes, dass Sie die einzige Ausnahme
als Mensch sind, der nicht vor dem RICHTERSTUHL GOTTES erscheinen wird – 
selbst Dr. Helmut Kohl, weiß es und Sie wissen es NICHT??? — Für wen oder
was halten Sie sich?

Sie sind superschlau, oder ???- Wenn ich Sie FRAGEN würde, können Sie mir
garantiert erzählen, was im Johannes-Evangelium Kaptiel 3; Vers 16 steht – 
interessant zu wissen ist vielleicht, dass diese Dinge auch unseren
moslemischen Freunden und Freundinnen bekannt sind. OFFENBAR  weiß die ganze
Welt was im Johannes-Evangelium, Kapiitel 3, Vers 16 steht — sogar Richter,
Polizisten, Staatsanwälte, Journalisten, Moslems, etc. etc. etc.

Doch WISSEN Sie auch was im Johannes-Evangelium Kapitel 3, Verse 17 bis 18
steht und folgende???

Irgendwie ahne ich, dass Sie genau diese Dinge nicht wissen — zur FRAGE
“Draht zu GOTT” — ja, wenn man sich auf gefährliche Themen einlässt in
denen die Luft auch sehr BLEI-haltig ist, deutlicher muss ich wohl nicht
werden, ist es immer gut, einen guten “Draht”,… wir nennen es eine
“persönliche Beziehung zum Heiligen Gott Israels und den Sohn Gottes Jesus
Christus zu pflegen…” — das hat übrigens auch schon Polizei-Beamten das
Leben gerettet, doch das wissen Sie sicher schon.

Recherchen Sie gründlich, dann lesen Sie in Ruhe noch einmal meine Zeilen
und dann wird Ihnen klar werden, dass auch Sie schon im untergehenden Boot
sitzen — WERDEN SIE WACH — wenn Ihnen irgendwetwas in diesem Land wichtig
sein sollte, sonst ist es garantiert zu spätund RETTEN SIE das LEBEN von
MENSCHEN — auch Sie haben kein Recht das Leben anderer Menschen zu
vernichten.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Andreas Klamm, Journalist
3mnewswire.org – Nachrichtenagentur

05.06 Uhr

Sehr geehrter Herr Klamm,
zunächst, ich hoffe, Ihnen ist bewusst, dass ich Ihre Äuesserungen über clauschristian.baywords.com einer wenn auch begrenzten Öffentlichkeit zugänglich mache? Wenn Sie das nicht wünschen, lassen Sie mich das wissen, dann müssen wir einen anderen Modus der Auseinandersetzung finden.
Desweiteren – mir war nicht bewusst, dass ich mit meinen defätistischen Überlegungen so intensive Überlegungen bei Ihnen anregen konnte. Ich hatte lediglich die Empfindung, dass Sie einen sehr fundamentalistischen destruktiven Standpunkt vertreten, der nicht dazu dienen soll, einen eventuell möglichen Dialog möglich zu machen, sondern Sie in Ihrem Bedürfnis des Sich-Äussern-Wollens bestätigen soll und Sie sich eines Themas bedienen um sich zu äussern. Was meine journalistischen Fähigkeiten angeht, mit denen ist es auch nicht so weit her, ich befinde mich dahingehend ebenso wie Sie auch nicht auf dem allerbesten Niveau, weiß das allerdings im Gegensatz zu Ihnen, der Sie sich ja für den Fixpunkt aller Weisheit zu halten scheinen. Mir ist bewusst, dass der Hinweis auf die eventuelle Notwendigkeit einer psychologischen Betreuung unter anderem immer auch das Moment der absoluten Negation aller auch Ihrer eventuell positiven Inhalte beinhaltet, trotzdem sollten Sie vielleicht überlegen, ob Sie nicht eine gezielte Immunisierung eines Abbildes Ihrer selber betreiben und dies mit eben dieser fundamentalistischen Herangehensweise stützen wollen. So ein Therapeut ist net das Schlechteste….
Mit freundlichen Grüssen
Christian Ritter

06.09 Uhr

Sehr geehrter Herr Ritter !

Es geht NICHT um mich — lesen Sie die vorhergehenden Zeilen gründlich – 
LEIHEN Sie sich irgendwo eine Luther Bibel oder wenn es sein muss eine
Einheits-Übersetzung und LESEN Sie — es geht um Sie und um uns alle.

Falls Sie kein Geld haben: www.johnbaptistmission.org/biblegerman

Worauf würden Sie Ihr Haus bauen, auf ein Fundament, das Stürme aushält oder
die Fluten oder würden Sie Ihr Haus auf Sand bauen, wo es von den Fluten
möglichst schnell und gut weggespült wird ???

Wenn Ihr Architekt oder Bauleiter Ihres Hauses das Fundament “verpfuschen”
würde, würden Sie ihn wohl entlassen oder zumindest eine neue bessere Arbeit
fordern – zu recht, auch. Denn jedes Haus, das nicht auf einem sicheren und
guten Fundament gegründet ist, wird wie ein Kartenhaus in sich zusammen
fallen.

Jeder gläubige Mensch, ungeachtet dessen ob Jude, Moslem, Christ, Hindu,
Buddhist, ja sogar Atheisten müssen in “ihrem” Glaubens-Fundament fest
gegegründet sein. Es gibt nur wenige Menschen, die bewußt GEGEN besseres
WISSEN (denn alle Menschen haben ein Gewissen — siehe WORT-STAMM), die
permanent, wissentlich, ignorant, GOTT und den Heiligen GOTT Israels
verleugnen wollen und stetig damit beschäftigt scheinen, andere Menschen vom
Glauben abzubringen,
was GOTT nicht ungestraft lassen wird.

Der Apostel Paulus erlitt mehrfach Schiffbruch — wäre er nicht im Fundament
des Glaubens FEST gegründet gewesen, wäre er sicher vom Glauben abgefallen.
Es ist möglich, dass wir Menschen GOTT verleugnen, doch Sie sollten NICHT
vergessen, dass GOTT sich selbst NICHT verleugnen kann. GOTT, in der Bibel
steht sogar, Jesus Christus, ist der EIGENTÜMER und SCHÖPFER aller Dinge,
Tiere und Menschen, wir als Menschen sind nur zeitlich befristete Verwalter,
sehr oft doch weniger Dinge.

Sie sollten sich die guten Dinge, die Sie in der (jüdischen) Synagoge oder
auch in einer guten christlichen Gemeinde lernen können nicht
vorenthalten — zumindest nicht auf Dauer, doch das ist Ihre Sache, weiß
doch GOTT am besten, wann es für Sie gut ist, zum Glauben zu finden.

Wenn Sie die Bibel studieren, wie im Brief Timotheus empfohlen wird, werden
Sie Dinge lernen, die Sie selbst während eines guten Studiums an einer guten
Universtität oder Fachhochschule nicht hören werden.

Sie sollten eine Bibel haben und mit der Bibel auch arbeiten — denn GOTT
kann, wenn Sie ihn BITTEN viele Dinge offenbaren.

Zum Punkt DIALOG — ich arbeite mit moslemischen Brüdern und Schwestern
zusammen — und ich habe auch kein Problem damit in die Moschee zu gehen,
wenn ich dazu eingeladen werden, was schon erfolgt ist.

Waren Sie schon inmitten von rund 4.000 aufgebrachten Menschen moslemischen
Glaubens, die ALLE daran gelaubt haben, dass es ein 2. Solingen in
Ludwigshafen am Rhein gegeben hat???

Schon mal darüber nachgedacht — weshalb so viele Menschen glaubten, es
handele sich um einen Brandanschlag.

Sprechen Sie mal mit Kamil Kaplan und seinen Freunden — Sie können nicht
ahnen, was dort für ein Leid stattgefunden hat, doch auch täglich in
Deutschland und in
Israel stattfindet.

Kaum ein Mensch kann ernsthaft GOTT, den einen wahren GOTT und den Heiligen
GOTT ISRAELs und JESUS CHRISTUS leugnen — Therapeuten gibt es solche und
solche, gute und weniger gute. In der Tat kenne ich als Gesundheits- und
Krankenpfleger und Rettungssanitäter im Zweitberuf — Rettungssanitäter
rechne ich jetzt nicht als Beruf, da ich nur für Die Johanniter, ABS, DRK
tätig war, — sehr viele Ärzte und Therapeuten — im RTW, NAW, Notaufnahme,
Anästhesie und auf der Intensiv-Station lernt man innerhalb von 18 Jahren
auch sehr, sehr viele Menschen kennen, nicht nur als Journalist.

Zum Thema WEISHEIT — lassen Sie doch einfach Ihre Unterstellungen.

Was ist die Weisheit eines Menschen???– können Sie vergessen !!!– im
objektiv durchführbaren VERGLEICH zur WEISHEIT GOTTES — wie langes ist es
her, dass sie das Buch der Sprüche oder die PSALMEN gelesen haben. Wenn Sie
auf der Suche nach der Weisheit sind, dann suchen Sie im Wort GOTTES.

Wenn Sie in diesen letzten Tagen noch auf der Suche nach  echter und der
besten Weisheit sein sollten, dann LESEN und suchen Sie im WORT GOTTES und
Sie werden die besten Dinge finden und aus dem Staunen nicht mehr
herauskommen — sie können jeden Tag etwas Neues finden — wenn Sie LESEN
oder hören (Audio-Bibel gibt es in vielen SPRACHEN auch im Internet — kann
man zwei Dinge auf einmal machen — die Weisheit GOTTES kennenlernen und
andere Sprachen.

Kürzer gesagt. Die Weisheit eines Menschen, ist im Vergleich zur Weisheit
GOTTES NICHTS — die Weisheit GOTTES steht immer höher !!!!
Es macht keinen allzugroßen Unterschied ob Sie mit einer Verkäuferin oder
mit einem Dekan einer Universität sprechen — die WEISHEIT GOTTES steht
immer höher als die Weisheit von Menschen. GOTTES WORT kann nicht gebrochen
werden, steht schon im Alten Testament und wird oft genug im Neuen Testament
wiederholt.

Mit ihren FALSCHEN DIAGNOSEN-Verdächtigungen und Unterstellungen sollten
auch Sie vorsichtig sein.

Doch wir alle, meint alle Menschen leben mit Vorurteilen — muss jetzt
wieder viel arbeiten. LESEN SIE, beherzigen Sie einige Warnungen, denn es
gut sich auf
schwierige und harte Zeiten vorzubereiten.

RETTEN SIE MENSCHENLEBEN — vergessen Sie nicht ihren Erste-Hilfe-Kurs mal
wieder aufzufrischen…

KÄMPFEN SIE mit FRIEDLICHEN MITTELN gegen die Kräfte, die Frauen, Kinder und
Menschen in schwerster Not zertreten, denn es wird der Tag kommen, da werden
auch Sie FROH sein, wenn es Menschen gibt, die helfen, um zu retten, was
noch zu retten ist.

Möge die Ruhe, Geborgenheit, Führung, Leitung, Rettung, Erkenntnis, Lehre
und der Frieden GOTTES auch mit Ihnen sein.
Möge auch Ihnen GOTT unser HERR von Seiner Weisheit schenken nach dem
Reichtum seiner Gnade, damit Sie zur Rettung von Menschen dienen können,
die sich heute oder künftig in schwerer Not befinden.

Möge Gott auch Ihnen die Gabe schenken, Menschenleben zu retten, statt
Menschenleben zu vernichten.

Möge GOTT, der HERR auch Ihnen GOTTES-Furcht schenken, denn das ist der
Beginn von Weisheit.

Für das Alte Testament können Sie auch eine jüdische Bibel nehmen — so kann
man auch etwas die Hebräische Sprache lernen.

Wenn Sie nach einer guten Bibel in Englisch-Hebräischer Sprache suchen,
empfehle ich die Ausgaben von “The Jewish Publication Society,
Phililadelphia 5759″
welche sich gliedert in Thorah, Nevi´im, Kethuvim. Es lohnt sich gute Bücher
zu lesen und die Bibel ist das beste Buch Es ist GUT GOTT, den HERRN zu
fürchten.

 Für das Neue Testament brauchen Sie die christliche Bibel.

“The fear of the LORD is the beginning of wisdom: a good understanding have
all they that do his commandments: his praise endureth for ever.” – Psalm
111:10

“Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Das ist eine feine Klugheit,
wer darnach tut, des Lob bleibt ewiglich.” Psalm 111:10 – Altes Testament

Mit freundlichem Gruß

Andreas Klamm, Journalist
3mnewswire.org — Nachrichtenagentur

www.johnbaptistmission.org/biblegerman
www.johnbaptistmission.org/bibleenglish
www.johnbaptistmission.org/biblefrench
www.johnbaptistmission.org/biblespanish

06.30 Uhr

Dachte mir, der Mensch ist wahrscheinlich auch so ein Nachtmensch, rufst ihn mal an. Habe ich dann auch gemacht und wie erwartet war er noch wach. Ich habe ihm eine Entschärfung unserer Auseinandersetzung vorgeschlagen, worauf er sehr freundlich aber nicht ohne diesen Hauch altväterlicher Herablassung eingegangen ist, auf den ich sehr allergisch reagiere und der es mir immer wieder schwer macht, auf eventuell doch enthaltene positive Denkansätze einzugehen. Man kann mir das vielleicht auch als spätpubertäres Revoltieren anhängen, das muss ich mir unterstellen lassen. Er empfahl mir, mehrmals zu lesen, was er mir geschrieben hat, dann würde es sich mir besser erschliessen. Dann haben wir uns sehr freundlich verabschiedet.

Als abschliessenden Gruß hat er mir dann noch folgendes geschickt (die Bibel im PDF hat er mir auch angehängt.

06.53 Uhr

21. Mai 2008

Sehr geehrter Herr Ritter !

Irgendetwas sagt mir, dass Sie ganz dringend eine Bibel brauchen – 
vielleicht sogar mehrere, meint in mehreren Sprachen.

Bitte entschuldigen Sie, dass ich zur Zeit nur die englische Version finde,
da ich sehr viel in der englischen Sprache tätig bin und mir daher
manchmal die deutschen Worte verloren gehen.

Doch ich muss Ihnen die  komplette Bibel in der Anlage schicken, damit Ihnen
das WORT GOTTES unseres HERRN,
Ihnen und vielleicht auch anderen Menschen helfen möge.

Wenn mich so ein Gefühl bewegt, an einem wildfremden Menschen eine Bibel zu
verschenken, dann muss GOTT irgendetwas
mit Ihnen vorhaben — vielleicht können Sie mir ja in einigen Wochen /
Monaten erklären — denn ich weiß es nicht, was es zu bedeuten hat –
in was Sie involviert werden, das interessiert mich als Mensch und als
Journalist, sofern Sie dann in der Zukunft darüber sprechen möchten –
da sind Sie FREI.

Die Bibel ist ein Geschenk — die KOPIE der Bibel darf nicht verkauft
werden — sie müssen NICHT irgendwo Mitglied werden, alles was Sie
können sollten, ist LESEN, HÖREN, SCHREIBEN.

Vielleicht beten Sie vor dem Lesen der Heiligen Schrift ein kurzes kleines
Gebet “Wie, HERR sei mir
Sünder gnädig und lass mich Dein Wort verstehen. Amen” — das sollte schon
genügen und Ihnen werden Sie ganz neue Welten auftun, von denen
Sie bisher wohl noch keine Ahnung hatten, oder?

Immanuel Kant, 1748-1804, German philosopher.

“The existence of  the Bible as as book for the people is the greatest
benefit which the human race has ever experienced.”
Immanuel Kant, 1748-1804, deutscher Philosoph.

“Die Existenz der Bibel als Buch für die Menschen ist der größte Nutzen, den
das Menschengeschlecht jemals erfahren hat.”

::

Joseph Lister, 1827-1912, English surgeon and medical scientist; developed
antisepetic surgery. “I am a believer in the fundamental doctrines of
Christianity.” [ the Bible ]

Joseph Lister, 1827-1912, englischer Chirug und medizinischer
Wissenschaftler; entwickelte die die antiseptische Chirugie. “Ich bin ein
Gläubiger in der fundamentalen Lehre des Christentums.” [ die Bibel ]

::

Johannes Kepler, 1571-1630, German astronomer who discovered the laws of
planetary motion called JESUS CHRIST …”the SON of GOD, that true light
which ligtheth every man coming into this world.”

Johannes Kepler, 1571-1630, deutscher Astronom, der die Gesetze
planetarischer Bewegung entdeckte, nannte JESUS CHRISTUS …”der SOHN
GOTTES, das wahre Licht, das jedem Menschen sichtbar wird, der in diese Welt
kommt.”

::

Werner von Braun, 1912-1977, German born American space scientist and
author, Director of N.A.S.A., USA United States of America

“Man can know GOD only by his self-revelation in the person of JESUS CHRIST,
as witnessed by Scripture”…”In our search to know GOD…JESUS CHRIST
should be focus of our efforts, and our inspiration.”

“I find it as difficult to understand a scientist who does not acknowledge
the presence of a superior rationality behind the existence of the universe
as it is to comprehend a theologian who would deny the advances of science.”
Werner von Braun, 1912-1977, in Deutschland  geborener amerikanischer
Weltraum-Wissenschaftler,  Autor und Direktor der N.A.S.A., USA Vereinigte
Staaten von Amerika

“Der Mensch kann GOTT nur durch seine Selbst-Offenbarung (Enthüllung) in der
Person von JESUS CHRISTUS kennen, wie von der Heiligen Schrift bezeugt;
“…”In unserer Suche, um GOTT zu kennen, … sollte JESUS CHRISTUS, Fokus
unserer Bemühungen und unsere Inspiration sein.”

“Ich finde es so schwierig, einen Wissenschaftler zu verstehen, der die
Gegenwart eines überlegenen klaren Verstands hinter der Existenz des
Universums nicht bestätigt, wie es schwierig  ist, einen Theologen zu
verstehen, der die Weiterentwicklungen der Wissenschaft leugnen würde.”

::

Möge die Führung, Leitung und der Schutz des HEILIGEN GOTTES ISRAELs und
unseres HERRN JESUS CHRISTUS auch mit Ihnen sein.

“The fear of the LORD is the beginning of wisdom: a good understanding have
all they that do his commandments: his praise endureth for ever.” – Psalm
111:10

“Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang. Das ist eine feine Klugheit,
wer darnach tut, des Lob bleibt ewiglich.” Psalm 111:10 – Altes Testament

Mit freundlichem Gruß

Andreas Klamm, Journalist
3mnewswire.org — Nachrichtenagentur

www.johnbaptistmission.org/biblegerman

 

P.S.:

Insgesamt war ich aber doch auch wieder etwas geschockt von diesem Dialog, weil ich für besonders sendungsbewusste Menschen den Anschein zu erwecken scheine, dringendst gerade ihres Engagements zu bedürfen. Derartige Begegnungen habe ich immer wieder und ich frage mich, was es wohl sein mag, was mich als so geeignetes Medium erscheinen lässt. NIcht jeder Fragende will tatsächlich sofort und gleich Antworten, vielleicht auch erst mal ein Problematisierendürfen zur Vorbereitung einer kompetenten Antwort. Für mich ist das mittlerweile ein wichtiger Indikator, ob denn ernsthafte Auseinandersetzung überhaupt gewünscht und gewollt wird oder ob ich nur als Abladeplatz für irgendwelche Ideologien fungieren soll, von deren Richtigkeit sich solche Leute nur überzeugen können, indem sie sie anderen einpfropfen.

 

 

ungemein aufschlußreich…PFINGSTEN / Warum es auch im säkularen Staat richtig ist, das Fest als zweitägigen Feiertag zu begehen

Sunday, May 11th, 2008
  Voll Risiko und Leidenschaft
 

Die Gesellschaft lebt in ihren sozialen Herausforderungen vornehmlich vom Einsatz der Christen.

VON MATTHIAS GIERTH
 
Santa Claus und Familienfeier an Heiligabend. Zu Ostern Eier und ein Frühlingsspaziergang. Aber Pfingsten? Immerhin schätzen die Deutschen noch, dass der auf den Pfingstsonntag folgende Montag arbeitsfrei ist. Der Versuch einiger Wirtschaftsverbände, den zweiten Pfingstfeiertag sturmreif zu schießen, scheiterte 2005 kläglich – nur die FDP unterstützte den Vorstoß. Doch selbst das Argument, im Vatikan werde Pfingstmontag gearbeitet, half nichts.
Beim Inhalt indes herrscht heiteres Rätselraten. Je nach Umfrage können gerade einmal 25 bis 35 Prozent der Deutschen die korrekte Katechismus-Antwort geben: Am Pfingsttag kam der Heilige Geist auf die Apostel herab. Die übrigen jonglieren munter mit diversen Daten der jüdisch-christlichen Religionsgeschichte. Für die einen erinnert Pfingsten an die Auferstehung Jesu, andere wollen wissen, an jenem Tag habe Mose die Zehn Gebote erhalten. Und wieder andere vermuten, dass Maria damals in den Himmel aufgefahren sei. Rund ein Viertel hat zum Pfingstfest gar nichts mehr zu sagen – Tendenz steigend.
Und das ausgerechnet bei einem Ereignis, das nach der Intention der Bibel das Gegenteil von Konfusion meint. Beim Turmbau zu Babel, erzählt im Buch Genesis des Alten Testaments, maßt sich der Mensch an, Gott zu spielen. Koste es was es wolle, möchte er den Himmel erreichen, um sich einen Namen zu machen. Das straft Gott mit Sprachverwirrung. Am Pfingsttag aber entwirft Lukas, der Autor der Apostelgeschichte, das Gegenbild zu Babylon: Die Menschen sind an einem Ort: Jerusalem, Schauplatz von Jesu Tod und Auferstehung. Jetzt hören sie, so verschieden sie sind, „in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden“.
Es ist vermutlich eines der größten Defizite der Kirchen unserer Zeit, dass ihnen das so wenig gelingt: den Menschen in ihren je eigenen Sprachen zu begegnen und verständlich von Gott zu reden. Natürlich ist Pfingsten – theologisch gesprochen – das Fest der Geburtsstunde der Kirche. Und der Heilige Geist ist die Konsequenz aus einem Gottesbild, das Gott, wie es der Johannesbrief sagt, als Liebe denkt. Wenn Gott reine Liebe ist, kann er nicht für sich bleiben. Er braucht ein Gegenüber: Jesus. Und er motiviert Menschen zum kraftvollen Einsatz für seine Schöpfung: durch den Geist. Aber solche ekklesiologisch-philosophischen Zugänge sind selbst vielen heutigen Kirchgängern fremd geworden, von Agnostikern und Andersgläubigen ganz zu schweigen.
Dabei hat das Pfingstfest längst nicht nur religiös-musikalischen Menschen etwas zu bieten. Vielmehr ist es richtig, Pfingsten als zweitägigen Feiertag auch in einem säkularen Staat zu begehen. Zum einen erinnert der Geburtstag der Kirche die Gesellschaft daran, dass sie in ihren sozialen Herausforderungen vornehmlich und immer noch vom Engagement der christlichen Konfessionen in diesem Land lebt. Christen schaffen so jene Grundlagen mit, auf denen eine humane Gesellschaft erst aufbauen kann. Zugleich zeigt Pfingsten aber auch exemplarisch, wie überlebensnotwendig es für eine Gruppe, auch ein Gemeinwohl, ist, dass Menschen mit Risiko und Leidenschaft für ihre Ideale eintreten. Das Pfingstfest ist ja die Stunde des Apostels Petrus. Obwohl seine Zuhörer skeptisch sind, hält er, vom Geist gepackt, ein flammendes Plädoyer für seine Überzeugung: Jesus ist der Sohn Gottes.
Solchen Spirit hat nicht nur die Kirche, sondern auch unser Land nötig. Mehr Mut, aufrecht eigenen Wegen zu folgen und dafür geradezustehen. Führung und Initiative dort zu zeigen, wo andere zögern. Das gilt im Kleinen: in Familien, im Wohnumfeld. Wenn hier etwa keine Integration ausländischer Mitbürger stattfindet, gelingt sie nirgends. Und wenn nicht immer nach Verbrechen wie jenen von Amstetten und Wenden die Klage groß sein soll, keiner interessiere sich mehr für seine Umwelt, ist Aufmerksamkeit und Zivilcourage als Lebenshaltung gefragt.
Geist ist aber auch im Großen nötig. Es braucht Bürger und Politiker, die Verantwortung übernehmen für den Staat. Die das große Ganze im Blick haben und nicht nur Partikularinteressen. Die sich trauen, etwa die Älteren darauf zu stoßen, dass minimal mehr an Rente maximale Lasten für die nächste Generation mit sich bringt.

Als die Zuhörer in der Apostelgeschichte – übertragen: die Gesellschaft – Petrus so reden hören, „trifft es sie mitten ins Herz“. Der so Engagierte hat Erfolg. Am Ende des Pfingsttages zählen die Apostel 3000 Anhänger mehr. Übrigens: Der Geist Gottes, der Petrus motiviert, ist im Hebräischen weiblich. Korrekt müsste es demnach „Geistin“ heißen. Über diese Randnotiz nachzudenken ist für eine Gesellschaft und Kirche, in der weiter Männer dominieren, erst recht lohnenswert.

 

 
© Rheinischer Merkur Nr. 19, 08.05.2008

 

Na ja, also gut - es reißt mich wahnsinnig vom Hocker, hoffentlich haben es nicht zu viele gelesen, oder wenn, dann wenigstens die Richtigen (Meissner, Mixa, Ratzinger).  Der schmeichlerische Verweis auf die “Geistin” war ja wohl nicht vermeidlich, wirkt aber doch etwas “angehängt”.

Ich meine, wer liest denn so was, wenn er nicht vorher schon wusste, dass er so was liest? 

Unsereiner, ist auch wieder richtig.

Saturday, May 3rd, 2008

Ich gedenke jenes Ungläubigen, der meinen Vater aufsuchte:
- Du gebietest, man solle bei Dir mit Gebetschnüren beten, die dreizehn Perlen haben. Wieso gerade dreizehn Perlen? sagte er. Bleibt sich das Seelenheil denn nicht gleich, wenn man die Zahl verändert?
Und er machte scharfsinnige Gründe dafür geltend, daß die Menschen Gebetsschnüre mit zwölf Perlen verwenden sollten. Ich aber, der ich jung war und für eine gewandte Rede empfänglich, schaute auf meinen Vater und zweifelte an der Durchschlagskraft seiner Antwort; so sehr hatten mir die angeführten Argumente eingeleuchtet.
- Sage mir, fuhr der andere fort, inwiefern wiegt die Schnur mit dreizehn Perlen schwerer? . . .
- Die Schnur mit dreizehn Perlen, antwortete meine Vater, wiegt das Gewicht all der Köpfe, die ich schon in ihrem Namen abgeschlagen habe . . .
Gott erleuchtete den Ungläubigen, der sich bekehrte.

aus: Saint-Exupèry “Die Stadt in der Wüste”